Schöllnach. Die Bundeswahlkreiskonferenz der CSU stand im Zeichen des Vertreters der Region im Deutschen Bundestag und seines möglichen Nachfolgers. Der Vorsitzende der Bundeswahlkreiskonferenz und Deggendorfer Landrat, Christian Bernreiter, verweist auf einen ganz besonderen Tag im Landgut Stetter in Schöllnach: Wahlkampfauftakt für Thomas Erndl, den neuen Direktkandidaten der CSU, und großes Jubiläum für den amtierenden Bundestagsabgeordneten Barthl Kalb. Am 18. Februar 2017, auf den Tag genau, sitzt Barthl Kalb seit 30 Jahren als direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Als kleines Dankeschön gab es Rotwein aus Kalbs Lieblingsurlaubsort, dem Gardasee. In seinem Jubiläumsjahr wird Barthl Kalb dann auch Abschied von der Politik in Berlin nehmen. Sein Nachfolger als CSU-Kandidat für das Direktmandat im Wahlkreis, welcher die Landkreise Deggendorf, Freyung-Grafenau und nun auch vier Gemeinden aus dem Landkreis Passau umfasst, ist der Künzinger Thomas Erndl. “Wir feiern ein tolles Jubiläum und zugleich meinen Wahlkampfstart. Wir können dankbar zurückblicken und mit Freude nach vorne. Die Mischung macht’s am heutigen Tage – altbewährt und neugewonnen“, so Erndl. Für den 42-jährigen Ingenieur geht nun der Wahlkampf los. Er bewundere Kalb für die großartige Arbeit und seinen Verdienst um die Region. Nun gelte es, alle Kräfte zu bündeln: “Die CSU als Partei und ich als neuer Direktkandidat, dürfen uns nicht auf Barthl Kalbs Lorbeeren ausruhen. Wir müssen gemeinsam die Bürger überzeugen, dass nur die CSU die bayerischen Interessen in Berlin vertritt.“ Dass die Landkreise Deggendorf, Freyung-Grafenau und die vier Passauer Gemeinden im Bundeswahlkreis hervorragend zusammenarbeiten, darin sind sich alle einig: Der Bürgermeister der Stadt Freyung und Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich, der Freyunger Landrat Sebastian Gruber sowie Fürstensteins Bürgermeister Stephan Gawlik loben Kalbs und Erndls Engagement in der Region. Erndl arbeite die Themen der Region gut auf, so Gruber und sei ein “bodenständiger und geerdeter Kandidat“, fügt Gawlik hinzu. Die CSU sei da, um Probleme zu lösen, nicht um zu provozieren, betont der Landtagsabgeordnete Bernd Sibler. Dabei setzt Thomas Erndl auf Optimismus. Momentan empfänden zwar viele Bürgerinnen und Bürger die Zeiten als verunsichernd und politisch schwierig, der CSU-Direktkandidat für den Bundestag wolle aber stets positiv an die Politik herangehen: „Die Region steht hervorragend da. Mit Fleiß und Blick nach vorne wird das auch so bleiben. Da brauchen wir uns von Untergangspropheten nichts einreden lassen. Mein Motto für den Wahlkampf lautet deshalb: “Mit Zuversicht in die Zukunft‘.“

Zu Thomas Erndl
Thomas Erndl ist 1974 geboren, studierte über den zweiten Bildungsweg Elektrotechnik an der FH Regensburg und arbeitet aktuell bei einem europäischen Technologiekonzern in München. Von 1994-1996 war Erndl als Soldat in Freyung und im Auslandseinsatz in Bosnien. In Künzing ist Erndl Gemeinderat und CSU-Ortsvorsitzender. Außerdem ist er stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender. Erndl ist verheiratet und hat drei Söhne.

Zum Wahlkreis Deggendorf
Der „Bundestagswahlkreis 227 Deggendorf“ zur Wahl zum 19. Deutschen Bundestag umfasst die Landkreise Deggendorf und Freyung-Grafenau. Neu ist, dass nun auch vier Gemeinden aus dem Landkreis Passau dazugehören: Aicha vorm Wald, Eging a. See, Fürstenstein und Hofkirchen. Seit 1953 wurde der Wahlkreis Deggendorf stets vom Direktkandidaten der CSU gewonnen. Barthl Kalb wurde seit 1987 insgesamt achtmal in den Deutschen Bundestag gewählt. 2016 gab er bekannt, im darauffolgenden Wahljahr nicht mehr zu kandidieren. Thomas Erndl gewann im Juli 2016 das Rennen um die Nachfolge als Direktkandidat für die CSU.

(Bild: Die Bundeswahlkreiskonferenz der CSU in Schöllnach, v.l.n.r.: Fürstensteins Bürgermeister Stephan Gawlik, Bezirksrätin Margret Tuchen, MdL Bernd Sibler, der CSU-Direktkandidat für den Deutschen bundestag Thomas Erndl, Landrat Christian Bernreiter (Deggendorf), Landrat Sebastian Gruber (Freyung-Grafenau), MdB Barthl Kalb sowie Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich – Foto: Büro Thomas Erndl)