Heidi Ertl aus Rinchnach freut sich über den Erhalt des vollen Impfschutzes gegen SARS-CoV-2 durch eine Dosis des Impfstoffs von Johnson&Johnson (Foto: Reinhard Wölfl/Landkreis Regen)

Voller Impfschutz für 875 Landkreisbürger

875 Impfdosen konnten am ersten Sonderimpftag im Impfzentrum Regen verabreicht werden

Regen. Der erste Sonderimpftag am Impfzentrum Regen ist abgeschlossen und kann als voller Erfolg für alle Beteiligten verbucht werden. Insgesamt konnten am Sonntag (30.05.) alle 875 vorrätigen Dosen des Impfstoffs von Johnson&Johnson an impfwillige Landkreisbürger verarbreicht werden.

„Wir haben mit einem hohen Andrang gerechnet“, sagt Dr. Stefan Brücklmayer, ärztlicher Leiter des Impfzentrums in Regen. „Trotzdem wurden wir von der großen Zahl an Impfwilligen überrascht. Nur durch die gute Vorbereitung und die Disziplin der Impflinge konnten wir diese Aktion in Rekordzeit und ohne Komplikationen abwickeln“, so der ärztliche Leiter weiter. Trotz der langen Schlangen musste nicht lange auf den Erhalt der Impfung gewartet werden, denn pro Betriebsstunde konnten etwa 150 Impfdosen an die Impfwilligen verabreicht werden. „Bereits um 14 Uhr mussten wir aber feststellen, dass die Zahl der Wartenden unsere Impfstoffkapazität übersteigt“, erklärt Dr. Brücklmayer. Obwohl dies ein positives Signal für die Impfbereitschaft im Landkreis Regen ist, mussten einige wenige der wartenden Personen daher auf eine Wiederholung des Sonderimpftages vertröstet werden.

Ein wenig Geduld mussten die Impfwilligen beim Sonderimpftag mitbringen. Dennoch wurden die Warteschlangen zügig abgearbeitet (Foto: Reinhard Wölfl/Landkreis Regen)

„Wir werden den Sonderimpftag auf alle Fälle wiederholen, wenn wir weiteren Impfstoff von Johnson&Johnson bekommen“, stellt Landrätin Rita Röhrl klar und verspricht, sich für den Erhalt weiterer Impfdosen einzusetzen. Mit nur einer nötigen Impfdosis zum Erhalt des vollständigen Schutzes vor SARS-CoV-2 trägt dieser Impfstoff effizient und zügig zum weiteren Impffortschritt im Landkreis Regen bei.

„Unser besonderer Dank gilt neben unseren tatkräftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum auch den Einsatzkräften der Polizeiinspektion Regen und den Feuerwehren Regen und Weißenstein, welche unsere Impfaktion abgesichert haben“, betont die Landrätin. Ihnen ist die sichere und ordnungsgemäße Abwicklung des Impftages trotz des hohen Verkehrsaufkommens und des enormen Besucheransturms zu verdanken.

Etwa 150 Impfungen wurden pro Stunde am Sonntag im Impfzentrum durchgeführt (Foto: Reinhard Wölfl/Landkreis Regen)

Insgesamt wurden bis Sonntag 33 945 Erstimpfungen im Landkreis Regen durchgeführt. Dies entspricht einer Quote von etwa 45 Prozent der Landkreisbevölkerung. 15 958 Personen können zudem bereits einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 aufweisen.