Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie

Reisen mit dem digitalen Impfpass

Nach monatelangen Corona-Beschränkungen sehen sich viele Menschen nach einem entspannten Sommerurlaub. Der digitale Impfpass soll das Reisen in der EU vereinfachen. Urlauber zeigen damit bequem auf dem Smartphone ihren Impfstatus, negative Testergebnisse oder Genesungszertifikate. Was es derzeit zu beachten gilt, erklärt der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB).

Der digitale Impfpass ist Teil der Corona-Warn-App. Wer diese nicht auf seinem Smartphone installiert hat, lädt das digitale Gesundheitszertifikat über die CovPass-App herunter. Der digitale Impfpass gilt seit 1. Juli 2021 in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum, in Norwegen, Island, Liechtenstein und in der Schweiz. „Die EU räumt allerdings eine Übergangsfrist für die technische Umsetzung bis 12. August 2021 ein, so dass möglicherweise noch nicht überall der QR-Code am Check-In oder im Restaurant gescannt werden kann“, so Barbara Schmidmeier, Verbraucherberaterin beim VSB. Auf der Website Re-open EU (europa.eu) erfährt man, wie weit welches Land bei der Einführung der Zertifikate ist.

„Prüfen Sie vor Reisebeginn die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes, denn mit dem Covid-Zertifikat der EU fallen nicht automatisch alle Einreisebeschränkungen weg. Verwahren Sie auch eine Kopie vom Papierausdruck des Zertifikats im Reisegepäck, um die Impfung auch dann noch nachweisen zu können, wenn Ihr Smartphone im Urlaub verloren gegangen ist oder die digitale Anwendung nicht funktioniert“, rät Schmidmeier.

Weiterhin ist es möglich, mit dem gelben Impfpass zu reisen. Das Covid-Zertifikat der EU setzt aber einen einheitlichen Standard und erleichtert Corona-Nachweise und Kontrollen. Das Zertifikat ist dennoch keine Voraussetzung für die Bewegungsfreiheit – auch wer noch nicht geimpft ist, soll in Europa reisen können, viele Länder verlangen aber einen negativen Test.