Skibetrieb im Bayerischen Wald?

Söder: „Skilifte und Bergbahnen bleiben geschlossen“

In der vergangenen Woche haben sich Bund und Länder über die weiteren Maßnahmen, das Infektionsgeschehen des Corona-Virus weiter einzudämmen, verständigt und die bereits bestehenden Regelungen bundesweit bis zum 20. Dezember 2020 verlängert. Darüber hinaus einigte man sich darauf, dass einzelne Präventionen verschärft werden müssen; so beispielsweise auch die Maskenpflicht, die jetzt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gilt.

Tags darauf traf sich auch das Bayerische Kabinett, um über die Umsetzung der in der Bund-Länder-Einigung vereinbarten Corona-Maßnahmen zu beraten. Was nun das Betreiben von Skiliften anbelangt, somit auch hier im Bayerischen Wald, stand bereits zu diesem Zeitpunkt fest, dass diese Einrichtungen nicht öffnen dürfen, denn unabhängig davon beschloss das Bayerische Kabinett bereits im Oktober über die komplette Schließung von Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen. Ministerpräsident Markus Söder kommunizierte es im Anschluss mit den Worten: „Ohnehin bleiben die Bergbahnen und Skilifte in Bayern bis Ende Dezember geschlossen.“ Die einzige Ausnahme, auch dieses Verbots, würde also darin bestehen, dass wenn in einer bestimmten Region (Bayerischer Wald) der Inzidenzwert unter 50 wäre, die für die Region zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der Landesregierung entsprechende ‚Erleichterungen‘ zulassen könnten. Aber dann auch nur, wenn es infektiologisch vertretbar wäre und die Auslastung der Intensivkapazitäten und die Handlungsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitsdienstes nicht entgegenstehen – zurückzuführen also auf die allgemeine Verständigung zwischen Bund und Ländern in der vergangenen Woche.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 49/20.