Landrat Gruber begrüßt die Bereitstellung 100.000 zusätzlichen Impfdosen

FRG. „Das Infektionsgeschehen in den Grenzlandkreisen ist nicht nur das Thema der Grenzregionen. Wir sind in einer Sondersituation, die Sondermaßnahmen erfordert“, betont Sebastian Gruber in Zusammenhang mit der Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder, dass für die Grenzregion noch im März 100.000 Impfdosen zusätzlich zur Verfügung gestellt werden sollen.

„Auf das habe ich gegenüber der Bundeskanzlerin, dem Ministerpräsidenten und verschiedenen Kabinettsmitgliedern immer wieder hingewiesen. Wenn an der Grenze das Infektionsgeschehen im Griff ist, wirkt sich das positiv auf das Landesinnere aus. Insofern begrüße ich diese Mitteilung der zusätzlichen Impfdosen ausdrücklich. Jetzt bekommt die bayerische-tschechische Grenze die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat und die auch notwendig ist“, so Landrat Gruber.

Bereits vor einigen Wochen haben sich die Grenz-Landräte an den Ministerpräsidenten mit einem Forderungskatalog zum Thema „Sicherheit und Perspektive für Ostbayern“ gewandt. Ein zentrales Thema darin war u.a. eine schnellere Immunisierung der Bevölkerung in den Grenzregionen.
„Diese Forderung habe ich die letzten Tage mehrmals gegenüber dem Ministerpräsidenten und dem Gesundheitsminister verstärkt“, unterstreicht Gruber, der auch Sprecher der Niederbayerischen Landräte ist.

„Es ist sehr erfreulich, dass nun mehr Impfstoff in die Grenzlandkreise kommt. Zudem begrüße ich sehr, dass wir vor Ort die Möglichkeit bekommen, diese zusätzlichen Impfdosen flexibel einsetzen zu können. Damit können wir direkten Einfluss auf das Infektionsgeschehen nehmen und gezielt Gruppen impfen, z.B. Lehrkräfte und Mitarbeiter in systemrelevanten Unternehmen“, sagt Landrat Gruber.

Details zu den genauen Verteilmodalitäten sind den Landratsämtern heute dazu aber noch nicht bekannt, wie z.B. „Nach welchem Schlüssel erfolgt die Aufteilung oder wann erfolgen die Zuweisungen?“

„Impfen ist die einzige und nachhaltige Lösung, der Pandemie Herr zu werden und eine planbare, verlässliche Perspektive für unsere Region zu bekommen“, unterstreicht Landrat Sebastian Gruber und verbindet damit auch seinen Dank an die Staatsregierung für die so dringend notwendige Unterstützung im Rahmen der Impfkampagne.