MdL Walter Taubeneder informiert zum Faschingsauftakt über eine Initiative zahlreicher Abgeordneter der CSU-Landtagsfraktion

Passau / München. Pünktlich zum Faschingsbeginn am 11. November informiert MdL Walter Taubeneder über einer Initiative zahlreicher Abgeordneter der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag zur Unterstützung der Faschingsvereine in der Corona-Pandemie. „Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat zwischenzeitlich zugesichert, dass der Freistaat in diesem Bereich eine Unterstützungsleistung auflegen wird“, so Taubeneder zum gegenwärtigen Sachstand. Die genauen Modalitäten der Unterstützungsleistung sind derzeit noch in Abstimmung zwischen der Bayerischen Staatskanzlei und den Präsidenten der fünf bayerischen bzw. fränkischen Fastnachtsverbände begriffen.

Wie die Abgeordneten bereits im Spätsommer in einem Antrag betonen, unterstützten die Faschingsvereine in Bayern die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie und versuchen ihren Teil zur Lösung des Problems beizutragen. Es wurde gezielt an Alternativkonzepten gearbeitet, um zumindest vereinzelt Veranstaltungen in Einklang mit den gültigen Schutz- und Hygienevorgaben durchführen zu können. Trotz alledem stehen die Faschingsvereine finanziell unter großem Druck, da insbesondere die Einnahmen aus den Karnevalssitzungen sowie aus Sponsorengeldern fehlen, wodurch teilweise Ausfälle im fünfstelligen Bereich zu beklagen sind. Die Unterhaltungskosten der Vereine laufen derweil jedoch uneingeschränkt weiter. Diese Perspektiven haben sich infolge der jüngsten Entwicklungen, die eine Durchführbarkeit von Faschingsveranstaltungen nun gänzlich undenkbar erscheinen lassen, zudem weiter verschlechtert, weshalb staatliche Hilfen für diesen kulturell bedeutsamen Sektor des ehrenamtlichen Engagements immer notwendiger werden, wie MdL Walter Taubeneder analysiert.

Im Zuge der Corona-Krise wurden Sportvereine bereits in Form der Vereinspauschale mit einer besonderen Förderung bedacht und auch Musikvereine konnten eine entsprechende Einmalzahlung erhalten. Diese Vereine konnten mit ihren Veranstaltungen zudem teilweise auf Freiluftformate im Sommer ausweichen und auf diesem Wege zumindest im kleinen Maßstab Einnahmen generieren. Den Faschingsvereinen bleibt diese Option aufgrund der zeitlichen Beschränkung ihres Aktionsradius auf die Wintermonate hingegen verwehrt. Umso wichtiger sei es hier, von staatlicher Seite aus zu unterstützen, wie aus dem Papier der Abgeordneten hervorgeht. Dabei wird eine an die Mitgliederzahl des jeweiligen Vereins gebundene Pauschalzahlung angeregt, die es Faschingsvereinen in ganz Bayern erlauben würde, sich in dieser schwierigen Zeit zumindest finanziell ein wenig Luft zu verschaffen. Alleine in der Hochburg Franken bestehen derzeit rund 350 Faschingsvereine mit über 100.000 Mitgliedern. Aber auch im Raum Passau bestehen einige Faschingsvereine, die sich für gewöhnlich in aufwendiger Weise und mit großem Engagement um die fünfte Jahreszeit in der Region kümmern.

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