Mangold schlägt gemeinsames Vorgehen gegen „Problembereiche des Kreuzfahrttourismus“ vor

Bürgermeister Urban Mangold hat die Stadt Passau beim jährlichen Augusttreffen der ostbayerischen Donaustädte in Straubing (am 16.8.) vertreten. Das Donaustädte-Netzwerk vermarktet gemeinsam und erfolgreich die Wirtschaftsregion Donaustädte im Wettbewerb mit den Metropolregionen. Mangold berichtete in der Sitzung von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und vom geplanten Erweiterungsbau der Universität am Spitzberg, aber auch von Problembereichen des Kreuzfahrttourismus.

Auf Initiative von Urban Mangold prüft die Stadt Passau derzeit erneut mögliche Maßnahmen der Stadtwerke gegen ausbeuterische Löhne auf Kreuzfahrtschiffen. Die Stadtwerke sind für die Anlegestellen zuständig. Außerdem wird sich der nächste Umweltausschuss auf Vorschlag des Bürgermeisters mit Maßnahmen gegen defekte Schiffskläranlagen und gegen die illegale Einleitung von Fäkalien in die Donau befassen. Mangold und Regensburgs 3. Bürgermeister Jürgen Huber schlugen ein gemeinsames Vorgehen der Städte vor. Die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Donaustädte zeigten sich in der Pressekonferenz interessiert am Passauer Vorgehen und vereinbarten, beim nächsten Arbeitstreffen auf der Basis der Passauer Erfahrungen ein konkretes Vorgehen zu besprechen.