Büchlberg. Der Countdown läuft. Einer der größten Faschingsumzüge in der Region nimmt Gestalt an. Tausende werden wohl wieder in die Steinhauermetropole strömen. Über 4 000 Besucher säumten im vergangenen Jahr den Weg der über 1 000 Narren, der mehr als 40 Motivwägen und Fußgruppen. Die Themenvielfalt kannte keine Grenzen, sie reichte von der hohen Politik über Lokales bis hin zu sexy, heiter oder deftig. So fiebern die Jecken auch jetzt schon wieder dem Spektakel entgegen.
Der Ortskern ist am Samstag, 10. Februar, schon ab Mittag gesperrt, die Umleitungen stehen wie alle Jahre und sind deutlich beschildert. Ab 13 Uhr herrscht Ausnahmezustand beim Faschingstreiben vor dem Rathaus. Das heißt Schwerstarbeit für die Feuerwehr und den Malteser Hilfsdienst. Die Einen sperren ab, die Anderen greifen ein, wenn Hilfe notwendig ist. Bürgermeister Norbert Marold wird natürlich wie immer recht trefflich maskiert unter den Narren weilen.
Den Zug, der sich ab 12 Uhr in der Witzingerreuter Straße aufstellt, moderiert auf bewährte Weise Präsident Bepusch I., der vorsorglich darauf hinweist, dass Hochprozentiges auf den Wägen und in den Gruppen nicht erlaubt ist. Fahren Minderjährige mit, achtet der Veranstalter besonders auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen.
Wenn der Gaudiwurm sein Ziel erreicht hat ist aber noch lange nicht Schluss. Rund um das Partyzelt auf dem Volksfestgelände treffen sich die Unentwegten bis 21 Uhr zur „After-Party“ mit DJ „Michael“. Für das leibliche Wohl ist im Ortszentrum den ganzen Nachmittag ausreichend gesorgt. Eintritt 1,50 Euro. Anmeldungen von Gruppen und Motivwägen zum Gaudiwurm über www.fg-buechlberg.de. –sl-