Vorstellung eines Handbuchs zur Begleitung von Flüchtlingen mit traumatischen Erfahrungen

(von Tobias Schmidt)

Menschen, die in Europa Schutz suchen bringen auch seelische Probleme mit. Das können traumatische Erfahrungen sein, doch auch die Ungewissheit, ob dem Schutzsuchen stattgegeben wird, ob man hier Wurzeln schlagen kann, macht krank. Wie sind solche “unsichtbaren Wunden“ gut versorgt? Eine Antwort darauf gibt das aktuelle Buch “Begleitung von Flüchtlingen mit traumatischen Erfahrungen“ von Ann-Katrin Schmieg, Fachbereichsleitung Kinder- und Jugendhilfe im Caritasverband für den Landkreis Passau e.V., und der Therapeutin und Traumabegleiterin Ulrike Imm-Bazlen.
Beide arbeiten auch als systematische Beraterinnen und sehen ihr Buch als Ratgeber für haupt- und ehrenamtliche Helfer. Der gemeinnützige Verein “Gemeinsam leben & lernen in Europa“ rganisiert am 24. November einen Workshop zu diesem Thema, um vor allem Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen. Ulrike Imm-Bazlen wird selbst anwesend sein und erklären, wie Traumata entstehen und wie man Flüchtlingen mit traumatischen Erfahrungen begleiten und unterstützen kann.
Zusätzlich wird Anna Kasberger, die eine Einrichtung des Kreiscaritasverbands für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge leitet, Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben.

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Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Universität Passau, Institutsgebäude in der Gottfried-Schäffer-Str. 20 im Seminarraum 207.

(Bild zuoberst: “Begleitung von Flüchtlingen mit traumatischen Erfahrungen“ heißt das gemeinsame Buch von Ann-Kathrin Schmieg und Ulrike Imm-Bazlen. Ein Workshop führt am Donnerstag in dieses Thema ein – Bildquelle: GLL e.V.)