Abschluss der Maßnahme noch im laufenden Jahr

16.930 Meter Glasfaserkabel, 8.955 Meter Lehrrohre und Tiefbau über 8.471 Meter – das sind die Zahlen für den derzeit laufenden Breitbandausbau in der Dreiflüssestadt im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern, kurz: Breitbandrichtlinie. Umgesetzt wird die Maßnahme von der Telepark Passau GmbH im Rahmen eines Kooperationsvertrags mit der Stadt Passau. Zum Beginn der Arbeiten machte sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper vor Ort ein Bild.

„Ich freue mich sehr, dass wir uns nun einer hundertprozentigen Breitbandverfügbarkeit mit mindestens 30 Mbit/s im Download nähern. Durch das zweite Förderverfahren können wir für weitere 68 Gebäude leistungsfähige Internetanschlüsse anbieten. Der Telepark Passau GmbH bin ich überaus dankbar für die gute Zusammenarbeit in Sachen Breitband, zumal von Anfang an auf die Zukunftstechnologie Glasfaser gesetzt wurde, die unabhängig von der Kabellänge schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht“, so das Stadtoberhaupt.

Die Gesamtmaßnahme gliedert sich in 15 Teilbereiche mit einzelnen Adressen in folgenden Straßen: Gschwendthannet, Kühberg, Lindental, Hörnerweg, Niedersatzbach, Innerreut, Sieglberg, Thanöd, Fährweg, Schalternerstraße Ferdinand-Wagner-Straße, Innstraße, Oberstadel, Ries, Triftsperrstraße, Unteröd im Ilztal, Gaißa, Wörth, Zieglstadl, Gründoblweg, Hellersberg, Schellköpfing, Königschaldinger Straße und Reichsgrafenstraße. 82 Haushalte können von dieser Erschließung profitieren. Im Zuge der Bauarbeiten wird das Glasfasernetz bis zur Grundstücksgrenze verlegt, auf Wunsch ist die Einrichtung eines Hausanschlusses möglich. Immobilienbesitzer erhalten dazu eine schriftliche Benachrichtigung. Angeboten werden Downloadraten von bis zu 500 Mbit/s, eine Telefonflatrate ins deutsche Festnetz sowie über 180 TV- und mehr als 120 Radiosender. Die Leistungen sind individuell unter anderem bei der Telepark Passau GmbH buchbar.

Die Kosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 580.000 Euro, wovon der Freistaat Bayern gemäß der Breitbandrichtlinie gut 521.000 Euro übernimmt. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich somit auf knapp 58.000 Euro. Mit der Fertigstellung ist im Dezember 2019 zu rechnen.