FRG. Es sind schon giftige Pfeile, die die aus dem Bayerwald stammende SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl in Richtung der federführenden Politiker Freyung-Grafenaus schießt. In den Geschossen behauptet die 45-Jährige nicht nur, dass beim Brandschutz in den Asylunterkünften gepfuscht wurde, sondern auch, dass Landrat Sebastian Gruber seine Landratsamtsmitarbeiter sowie örtliche Medien wissentlich mundtot mache. Ein Rundumschlag, den Hagl-Kehl aus dem 700 Kilometer entfernten Berlin in den Bayerwald schickt.

Wie das Landratsamt Freyung-Grafenau mitteilte, hat Hagl-Kehl in der vergangenen Woche eine öffentliche Anfrage zum Brandschutz in der Flüchtlingsunterkunft in Geyersberg gestellt. Dass dafür das Landratsamt die falsche Adresse ist, hätte Hagl-Kehl wissen müssen, denn für den Betrieb am Geyersberg ist die Stadt Freyung bzw. die Regierung von Niederbayern zuständig, wie Landratsamtjuristin Judith Wunder in einer Medienmitteilung klar stellt.

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