Güterumschlag der bayerischen Mainhäfen im Plus, der Donauhäfen im Minus

Der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt lag im ersten Quartal 2020 bei rund 1,7 Millionen Tonnen und damit 2,9 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden im Rheingebiet/Main knapp 0,9 Millionen Tonnen verladen (+9,5 Prozent) und im Donaugebiet rund 0,8 Millionen Tonnen (-14,4 Prozent). Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg und Straubing-Sand, am Main waren es Aschaffenburg und Lengfurt. Es wurden hauptsächlich Steine und Erden, land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Sekundärrohstoffe und Abfälle zu Wasser transportiert.

Insgesamt rund 1,7 Millionen Tonnen Güter und somit 2,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum wurden im ersten Quartal 2020 in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg umgeschlagen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden knapp 0,7 Millionen Tonnen eingeladen und knapp 1,0 Millionen Tonnen Güter ausgeladen. Insgesamt meldeten sich 2 037 Schiffe mit Umschlagsgütern an und ab. Davon befuhren mit 54 Prozent mehr als die Hälfte der Schiffe (1 100) den Main.

Der Güterumschlag im Maingebiet lag mit einer Zunahme um 9,5 Prozent bei 0,9 Millionen Tonnen und entsprach einem Anteil von 54,0 Prozent am Gesamtumschlag Bayerns. An der Donau sank der Güterumschlag von Januar bis März 2020 um 14,4 Prozent auf rund 0,8 Millionen Tonnen. Die umschlagstärksten Häfen waren Regensburg mit 264 700 Tonnen und Aschaffenburg mit 188 200 Tonnen.

Auf den bayerischen Bundeswasserstraßen wurden im ersten Quartal 2020 hauptsächlich „Erze, Steine und Erden“ (22,4 Prozent) und „Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft“ (19,1 Prozent) transportiert. Weitere 15,3 Prozent entfielen auf die Abteilung „Sekundärrohstoffe, Abfälle“.

Da fast zeitgleich mit Ausbruch der COVID-19-Pandemie die Instandsetzungsarbeiten an den Schleusen begonnen haben, lassen sich mögliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Binnenschifffahrt im ersten Quartal 2020 nicht direkt zuordnen.

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