Stellen Sie sich vor, Sie sind zu Hause bei Ihrer Familie, in der Stadt unterwegs, sitzen in der U-Bahn oder im Bus und plötzlich bricht ein Mensch in Ihrer Nähe bewusstlos zusammen. Was ist zu tun? Natürlich erst einmal den Notruf wählen, aber was dann? Viele werden mit dieser Situation überfordert sein, weil man sich über derartige Szenarien meist keine Gedanken macht. “Mir wird so etwas schon nicht passieren. Und wenn, dann sind andere Menschen da, die sicher wissen, was zu tun ist“, denken wir uns. Aber was, wenn tatsächlich niemand anderes in der Nähe ist, wenn der Notfall eintritt?
Wenn wir auf uns allein gestellt sind? Dann verfallen wir meist in Panik, weil wir überfordert sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich im Vorfeld einmal mit einem solchen Szenario zu beschäftigen. Man weiß ja schließlich nie, was einmal auf einen zukommen wird.

Jedes Jahr sterben 100.000 Menschen am plötzlichen Herzstillstand

Das Heimtückische am plötzlichen Herzstillstand ist, dass es jedem passieren kann – jederzeit und überall. Er tritt unabhängig von Alter oder Geschlecht auf – also bei Kleinkindern, ebenso wie bei Senioren. Oft sind aktive und gesund aussehende Menschen ohne bekannte Herzkrankheiten oder anderen gesundheitlichen Problemen betroffen. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 100.000 Menschen am plötzlichen Herzstillstand. Im Vergleich dazu sterben bei Verkehrsunfällen im Durchschnitt  jedes Jahr 3.300 Menschen.

(Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem PDF-Link; ‚Mein Passau‘, Ausgabe KW 09/17)

(Bild: Um die eigenen Hemmungen abzubauen, sollte sich jeder kurz mit der Funktionsweise eines Defibrillators vertraut machen. Aus diesem Grund erklärte Klaus Achatz (Mitte), Leiter Rettungsdienst beim BRK-Kreisverband bei einer Schulung in Vornbach die Funktionsweise des Defis im Beisein der Vornbacher Feuerwehrkameraden samt Vorstand Kornelius Schiestl (ab 4.v.r.), Kommandant Roland Marek, Kreisbrandmeister Markus Stöckl, Gemeinderätin Annemarie Bernhardt (9.v.r.) und 3. Bürgermeister Uwe Pischl (8.v.r.).)