Besonders der „Enkel-Trick“ ist wieder auf dem Vormarsch

Die Menschen sind derzeit verunsichert. Viele sind daheim, die Betriebe haben teilweise komplett geschlossen und es wird empfohlen, die Sozialkontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Es ist also nicht weiter verwunderlich, wenn sich ältere Menschen, die zur Risikogruppe gehören und ihre Wohnung kaum noch verlassen, nach Gesprächen und Sozialkontakten sehnen.

Diese Ausnahmesituation wird nun von sogenannten Trickbetrügern schamlos ausgenutzt. Besonders der ohnehin bekannte „Enkel-Trick“ funktioniert derzeit besser denn je. Dabei werden ältere Menschen angerufen von Betrügern, die sich als Enkel oder andere Angehörige ausgeben. Diese behaupten dann, sie hätten sich mit dem Corona-Virus angesteckt, könnten deshalb nicht arbeiten und bräuchten Geld. Dieses würde dann ein „Bote“ bei den „Großeltern“ abholen. Die Polizei warnt eindringlich davor, sich auf solche dubiose Geldübergaben einzulassen.

Andere Betrüger wiederum geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus, die einen Corona-Test durchführen. Diese Gelegenheit nutzen die Täter, um Wertgegenstände zu entwenden. Selbst die von engagierten Bürgern ins Leben gerufene Einkaufshilfen für Senioren werden zum Teil ausgenutzt, um die älteren Menschen zu bestehlen.

Wer Einkaufshilfen benötigt, solle sich bei gemeindlichen oder kirchlichen Institutionen melden, statt private Angebote einfach so anzunehmen, rät die Polizei. Außerdem sollten auf keinen Fall fremde Personen ins Haus gelassen werden. Ein gesundes Misstrauen sei auch in Corona-Zeiten wichtig, so die Polizei weiter.

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