(Presseinformation Staatliches Bauamt Passau)

Leider ignorieren Teile der Öffentlichkeit permanent die kritische Sicherheitslage am bestehenden Kreisverkehr bei Freyung und reden die Verkehrssicherheit schön, entgegen der jahrelangen verkehrlichen Realität

Erneut hat ein Fahrzeug in dieser Nacht den Kreisverkehr touchiert und ist mit der dahinter angebrachten Schutzplanke kollidiert. Glücklicherweise befand sich zu diesem Zeitpunkt kein weiteres Fahrzeug im bevorrechtigten Kreisverkehr, sonst hätte es sicherlich einen schwereren Unfall gegeben, nicht auszuschließen mit Personenschäden.

Genau aufgrund der Unfallträchtigkeit des Kreisverkehrs sind seit Jahren die Annäherungsgeschwindigkeit auf der B12 von 100 km/h über 80 km/h und 60 km/h auf 40 km/h unmittelbar vor dem Kreisverkehr herabgedrosselt, ein großes dauergelb blinkendes Warnlicht angebracht und zusätzlich auf der Fahrbahn der B12 eine leicht erhöhte weiße Warnmarkierung in Querrichtung als spürbare Holperschwelle und damit Warnung für den Autofahrer aufgebracht. Trotz dieser Maßnahmen bleibt der Kreisverkehr überaus unfallträchtig und ist kein Beispiel für einen sicheren Kreuzungspunkt, und gerade deshalb auch kein Musterbeispiel für eine künftige sichere Einmündungslösung bei Freyung-Ort, auch wenn verschiedene Leserbriefe immer wieder, entgegen der Realität, diesen Glauben vermitteln wollen.

(Bild: Bildaufnahme zur geschilderten PKW-Überfahrung in dieser Nacht – Foto: Staatliches Bauamt Passau)