Innovatives Lichtkonzept passt Leistung an Durchgangsfrequenz an

Passau. Die Innpromenade ist nun auch zwischen Eisenbahnbrücke und Adalbert-Stifter-Gymnasium (ASG) mit einer Beleuchtung versehen. Nach Abschluss der Programmierung wird sie kommende Woche in Betrieb genommen. Oberbürgermeister Jürgen Dupper machte sich vor Ort ein Bild.

„Gemäß Stadtratsbeschluss setzen wir weiterhin Maßnahmen zum Thema Sicherheit um. Dabei haben wir nach wie vor die gut frequentierte Innpromenade im Fokus, was nicht zuletzt auf entsprechende Wünsche aus der Bevölkerung zurückgeht. Für das subjektive Sicherheitsempfinden spielt die Beleuchtung eine wesentliche Rolle, weshalb ich mich freue, dass wir am Inn nun schon den zweiten Abschnitt entsprechend ausstatten konnten. Bewusst haben wir diesmal auf ein innovatives Lichtkonzept gesetzt, das nur dann maximale Leuchtkraft bringt, wenn auch jemand unterwegs ist“, so das Stadtoberhaupt.

Insgesamt wurden zwischen Eisenbahnbrücke und ASG auf einer Strecke von 1.000 Metern 41 LED-Leuchten nach den neuesten Standards aufgestellt. Mittels Spiegeltechnik ermöglichen diese eine punktgenaue Ausleuchtung ohne unerwünschte Streueffekte. Hinzu kommen Bewegungsmelder, welche die Leistung erst dann hochfahren, wenn jemand die Lampen passiert. Ansonsten wird die Leistung von 17 auf 3,4 Watt abgesenkt, was nicht nur dem Stromverbrauch, sondern auch den naturnahen Bereichen in diesem Sektor zugutekommt. Begonnen wurde mit den Arbeiten Ende April, wobei zunächst eine technisch aufwändige Stromversorgung aufgebaut werden musste. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 300.000 Euro. Zwischen Karolinenplatz und Eisenbahnbrücke sind die Leuchten bereits seit Oktober 2018 in Betrieb.

Um die Sicherheit im öffentlichen Bereich weiter zu erhöhen, hat die Stadt Passau Ende des letzten Jahres eine Videoüberwachung im Klostergarten eingeführt und die dortige öffentliche Toilettenanlage zur Stationierung der Innenstadtkümmerer erweitert. Deren Zahl wurde zuletzt Anfang 2019 im Rahmen eines Jobcenter-Projekts aufgestockt. Eine zweite Streetworker-Stelle ist mittlerweile ebenfalls besetzt. Polizei und Sicherheitswacht zeigen überdies verstärkt Präsenz.