Ein Drittel der Konsumausgaben entfielen auf den Bereich Wohnen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, gaben die privaten Haushalte in Bayern 2018 im Durchschnitt 3 010 Euro im Monat für ihren Konsum aus. Dabei lag der durchschnittliche Ausgabenanteil für das Wohnen bei rund 33 Prozent. Der Budgetanteil für Nahrungsmittel betrug gut zwölf Prozent.

Nach den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 gab der Durchschnittshaushalt in Bayern 3 010 Euro im Monat für den privaten Konsum aus. An der entsprechenden bundesweiten Erhebung nahmen in Bayern 8 272 Haushalte teil, die für jeweils ein Quartal ein Haushaltsbuch führten, in dem sie alle Einnahmen und Ausgaben notierten.

Die teilnehmenden Haushalte repräsentierten rund 6,27 Millionen Haushalte in Bayern (ohne Haushalte mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von regelmäßig 18 000 Euro oder mehr). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, hatten die Ausgaben für Wohnen (einschließlich Kosten für Energie und Instandhaltung) mit einem Drittel den größten Anteil an den Konsumausgaben. Dabei entfielen etwa 27 Prozent der Konsumausgaben auf Wohnungsmieten, rund fünf Prozent auf Energie und ein Prozent auf Instandhaltung.

Der mit 460 Euro zweitgrößte Posten des Konsumbudgets waren Ausgaben für Verkehr, in den fast jeder siebte Euro floss. Dabei fielen die Ausgaben für Kraftfahrzeuge mit durchschnittlich 155 Euro bzw. fünf Prozent der Konsumausgaben sowie Kraftstoffe und Schmiermittel mit knapp 110 Euro bzw. fast vier Prozent besonders ins Gewicht.

Die Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren stellten 2018 mit durchschnittlich zwölf Prozent der monatlichen Konsumausgaben (375 Euro) ebenfalls einen relativ großen Posten im Budget bayerischer Haushalte dar. Innerhalb dieses Postens gaben die Haushalte für „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ fast elf Prozent der Konsumausgaben bzw. 330 Euro und für „alkoholische Getränke und
Tabakwaren“ knapp zwei Prozent bzw. 45 Euro aus. Die Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur beanspruchten mit knapp 335 Euro (rund elf Prozent) den viertgrößten Teil der Konsumausgaben.

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