Umsatz der Campingplätze mit 13 Prozent im Plus, Umsatz der getränkegeprägten
Gastronomie mit 59 Prozent im Minus

Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin die Entwicklung im bayerischen Gastgewerbe: Nach den vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Monatsstatistik im Gastgewerbe sank der Umsatz im Gastgewerbe im August 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 15,6 Prozent und preisbereinigt um 20,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 15,6 Prozent ab. Im Vergleich zum Juli 2020 wuchs der Umsatz um 1,3 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 1,7 Prozent. – Von Januar bis August 2020 verringerte
sich der nominale Umsatz des Gastgewerbes um 33,1 Prozent, der preisbereinigte Umsatz sank um 35,4 Prozent.

Das Gastgewerbe in Bayern gehört nach wie vor zu den stark von der Corona-Pandemie betroffenen Bereichen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik berichtet, sank der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im August 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 15,6 Prozent und real um 20,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes ging um 15,6 Prozent zurück. Gegenüber Juli 2020 stieg der Umsatz um 1,3 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 1,7 Prozent.

In der Beherbergung nahm der nominale Umsatz im August 2020 gegenüber dem August 2019 um 12,2 Prozent ab (real: -15,8 Prozent). In der Gastronomie verringerte sich der Umsatz nominal um 17,8 Prozent (real: -23,5 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten sank in der Beherbergung um 13,5 Prozent und in der Gastronomie um 16,6 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2020 wuchsen der Umsatz (+8,0 Prozent) und die Zahl der Beschäftigten
(+1,4 Prozent) in der Beherbergung. In der Gastronomie ging der Umsatz gegenüber dem Vormonat um 2,9 Prozent zurück, die Zahl der Beschäftigten stieg hier um 1,9 Prozent.

Die sieben Wirtschaftsgruppen des Gastgewerbes sind unterschiedlich stark von der Pandemie betroffen. Im „Ausschank von Getränken“ war der Umsatzrückgang am stärksten (nominal: -58,6 Prozent; real: -62,5 Prozent). Auch in fünf weiteren Wirtschaftsgruppen nahmen der nominale und reale Umsatz jeweils deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat ab. Die Campingplätze verbuchten hingegen ein nominales Umsatzplus von 13,0 Prozent (real: +8,4 Prozent).

In den ersten acht Monaten 2020 nahm der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 33,1 Prozent ab, der preisbereinigte Umsatz sank um 35,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging um 14,4 Prozent zurück.

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