Umsatz in den ersten neun Monaten 2020 um rund ein Drittel gesunken, Beschäftigtenzahl mit knapp 15 Prozent im Minus

Corona bestimmte die Konjunktur im bayerischen Gastgewerbe im ersten Dreivierteljahr 2020. Nach den vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Monatsstatistik im Gastgewerbe sank der Umsatz im Vergleich zum ersten Dreivierteljahr 2019 nominal um 31,0 Prozent und preisbereinigt um 33,5 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich um 14,7 Prozent. – Im September 2020 nahm der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahresmonat um 20,5 Prozent ab (preisbereinigt: -24,6 Prozent).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen zur Monatsstatistik im Gastgewerbe mitteilt, wurde das Gastgewerbe im Freistaat in den ersten neun Monaten 2020 deutlich von der Corona-Pandemie geprägt: Der nominale Umsatz des Gastgewerbes sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31,0 Prozent, der reale Umsatz nahm um 33,5 Prozent ab.

In der Beherbergung verringerte sich der nominale Umsatz im ersten Dreiviertjahr 2020 nominal um 36,0 Prozent (real: -37,6 Prozent). In der Gastronomie nahm der nominale Umsatz um 27,6 Prozent ab (preisbereinigt: -30,8 Prozent).

In allen sieben Wirtschaftsgruppen des Gastgewerbes lag der Umsatz in den ersten neun Monaten 2020 unter dem Vorjahresniveau. Den stärksten Umsatzrückgang weist die getränkegeprägte Gastronomie auf (nominal: -52,7 Prozent; real: -55,2 Prozent). Mit Ausnahme der Campingplätze (nominal: -3,4 Prozent; real: -7,2 Prozent) sank der Umsatz in allen Wirtschaftsgruppen zweistellig.

Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes verringerte sich im ersten Dreiviertjahr 2020 um 14,7 Prozent, davon in der Beherbergung um 13,3 Prozent und in der Gastronomie um 15,3 Prozent.

Im September 2020 nahm der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 20,5 Prozent und real um 24,6 Prozent ab. Die Beschäftigtenzahl verringerte sich um 15,6 Prozent. Im Vergleich zum August 2020 sank der Umsatz im Gastgewerbe nominal um 3,5 Prozent, die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,7 Prozent.

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