Probleme der Region miteinander lösen – Gemeinsame Veranstaltungen geplant

Neukirchen vorm Wald/Freyung. Vergangenen Sonntag trafen sich die Spitzenvertreter der Bayernpartei-Kreisverbände Deggendorf, Freyung-Grafenau, Passau sowie Regen in Neukirchen vorm Wald, um auf einer gemeinsamen Klausurtagung die Probleme der Region zu besprechen und gemeinsame Ziele für die Region zu erarbeiten.

Im Laufe der Tagung wurde dann die Arbeitsgemeinschaft „Donau-Wald“ gegründet. Als Gründungsmitglied dabei war auch Franz Maier, Kreisvorsitzender der Bayernpartei Freyung-Grafenau: „Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft verschafft den Kreisverbänden im östlichen Teil Niederbayerns eine Vielzahl von Vorteilen: Durch die Zusammenarbeit können Probleme landkreisübergreifend bearbeitet werden“. Hierzu zählen beispielsweise Lösungen für den ÖPNV, welcher häufig an den Landkreisgrenzen endet, was der Dschungel an verschiedenen Tarifsystemen sowie die Taktung von Buslinien zeigt. Weitere Schwerpunkte, vor allem für den Raum Freyung-Grafenau, stellen Infrastrukturprojekte sowie eine Stärkung des Tourismus dar. Um die Region Bayerischer Wald/Donauraum weiterzuentwickeln braucht es laut dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Thomas Pfeffer „eine Intensivierung der landkreisübergreifenden Zusammenarbeit, damit unsere Region zum Wohle der Bürger gemeinsam weiterentwickelt werden kann.“ Pfeffer betonte insbesondere den Wert eines gesamtheitlichen Tourismuskonzeptes für den Bayerischen Wald und die Donau-Ebene.

Als zweites wichtiges Ziel der Arbeitsgemeinschaft Donau-Wald wurden gemeinsame Aktionen ins Auge gefasst: Die Bayernpartei-Kreisverbände möchten durch gemeinsame Infoveranstaltungen sowie Aktivitäten, etwa Betriebsbesichtigungen und überregionale Werbemaßnahmen, enger zusammenarbeiten. Als ersten Schwerpunkt für Infoveranstaltungen möchte die Arbeitsgemeinschaft Lösungen gegen den Fachkräftemangel, insbesondere im Handwerk und sozialen Berufen, thematisieren. Der Schwerpunkt soll „in einer Aufwertung der Lehrberufe im Handwerk und den Sozialberufen liegen“, so Kreisvorsitzender Maier.