Höchster Anstieg der Nominallöhne seit 2008

Arbeitnehmer verdienten in Bayern im Jahr 2018 real, also preisbereinigt, durchschnittlich 1,5 Prozent mehr als im Jahr 2017. Nach Berechnungen des Bayerischen Landesamts für Statistik erhöhten sich im Jahr 2018 die Verdienste nominal um 3,5 Prozent, wohingegen die Verbraucherpreise um 2,0 Prozent zulegten.

In Bayern lag der Bruttoverdienst (einschließlich Sonderzahlungen) aller Arbeitnehmer, also der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten sowie der geringfügig Beschäftigten, im Jahr 2018 durchschnittlich real um 1,5 Prozent höher als im Jahr 2017. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, stiegen die Nominallöhne im gleichen Zeitraum um 3,5 Prozent. Das ist der höchste Anstieg seit 2008.

Insbesondere in den Jahren 2014 und 2015 konnten die Beschäftigten spürbare reale Verdienstzuwächse verbuchen, da sie sowohl von deutlichen nominalen Verdienstzuwächsen als auch von niedrigen Inflationsraten profitierten. Im Jahr 2018 stiegen die realen Verdienste aufgrund des deutlichen Zuwachses der Nominallöhne (+3,5 Prozent) und einer höheren Inflationsrate (+2,0 Prozent) um 1,5 Prozent.