Umsätze und Auftragseingänge verringern sich nur geringfügig, auch der Personalstand nimmt leicht ab

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns musste im Februar 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat ein Umsatzminus von 1,0 Prozent auf rund 29,1 Milliarden Euro verzeichnen. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 1,3 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro ab. Die Exportquote betrug 56,4 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone fielen um 1,7 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz belief sich auf 20,7 Prozent.

Im Februar 2020 verbuchte das Verarbeitende Gewerbe Bayerns, das auch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, einen Umsatzrückgang von 1,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfielen von den 29,1 Milliarden Euro Gesamtumsatz 16,4 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (-1,3 Prozent) und darunter rund 6,0 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (-1,7 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betrugen 56,4 bzw. 20,7 Prozent.

Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes ging im Februar 2020 gegenüber dem Februar 2019 preisbereinigt um 1,2 Prozent zurück. Die Bestelleingänge aus dem Inland verringerten sich um 3,8 Prozent, die aus dem Ausland erhöhten sich um 0,4 Prozent.

Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes lag Ende Februar 2020 mit 1,202 Millionen Beschäftigten um 0,6 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.
Auch wenn in den Umsätzen und Auftragseingängen sowie im Personalstand ein leichter Rückgang zu verzeichnen war, wirklich spürbar war der Einfluss der Corona-Pandemie auf das Verarbeitende Gewerbe im Februar 2020 in Bayern noch nicht.

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