Der Neubau des Inn.Kubator, Gründerzentrum Passau geht in die nächste Phase. Je nach Witterung wird nach den Faschingsferien mit den Hochbauarbeiten gestartet. Dieses Stadium wird durch eine feierliche Grundsteinlegung am 29. Mai begleitet, für die Hubert Aiwanger als stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sein Kommen zugesagt hat.
Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Ich freue mich sehr, dass die Realisierung eigener Gebäulichkeiten für den Inn.Kubator, Gründerzentrum Passau weiter voranschreitet. Die ersten beiden Jahre des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern haben deutlich gezeigt, dass die Entscheidung der Stadt Passau richtig war, um eine hochwertige Infrastruktur für Existenzgründer im Bereich Digitalisierung und ein tragfähiges Netzwerk für Gründer und etablierte Unternehmen in ganz Niederbayern zu schaffen. Die Ideen, die in den neuen Räumlichkeiten entstehen werden, sind darüber hinaus Zukunftspotenzial für Passau, Niederbayern und darüber hinaus.“
Aktuell laufen noch die öffentlichen Ausschreibungen für die Gewerke Heizung/Sanitär, Elektroinstallation, Aufzug, Dachdecker, Fensterbau und Lüftung/Klimatechnik. In Vorbereitung sind außerdem die Ausschreibungen für Trockenbau, Fassade und Sonnenschutz. Die Fertigstellung des Rohbaus soll entsprechend der Planung bis Ende Juni 2019 erfolgen. Mit den Ausbauarbeiten wird unmittelbar danach gestartet, so dass von einer Fertigstellung des Gebäudes Anfang 2020 ausgegangen werden kann.
Der Neubau des Gründerzentrums Digitalisierung wird direkt neben dem Adalbert-Stifter-Gymnasium und somit in unmittelbarer Nähe zur Universität errichtet. Die Planungen umfassen ein 41,70 m langes und 11,35 m breites Gebäude mit einem Bauvolumen von über 6.000 m³, einer Bruttogeschossfläche von fast 1.500 m² und einer Nutzfläche von 1.000 m², verteilt über drei Etagen. Es werden etwa 15 Büroeinheiten für bis zu 25 Teams eingerichtet, wobei in großem Umfang auch große offene Bereiche eingerichtet werden, die für die Umsetzung moderner Arbeitsplatzkonzeptionen geeignet sind. So soll bewusst der Charakter eines Bürohauses vermieden werden. Zum Parken werden am Ende insgesamt 30 Stellplätze zur Verfügung stehen.

Für den Neubau des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern am Standort Passau stehen 4,5 Mio. Euro zur Verfügung. 90 % davon werden staatlich gefördert, 10 % sind von der Stadt als Eigenanteil zu erbringen.
Derzeit arbeiten im Inn.Kubator, Gründerzentrum Passau an den zwei Standorten Bahnhofstraße 10 und Dr. Hans-Kapfinger-Straße 30 12 Teams in den von der Stadt Passau angebotenen Büroeinheiten. Aktuell werden mit drei neuen Teams Gespräche über eine Büronutzung geführt. Zusätzlich arbeiten drei Teams im sogenannten Co-Working Bereich. Als Alternative zum Home-Office, mit Zugang zum Netzwerk im Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern und der Möglichkeit, das vielfältige Beratungs- und Coachingangebot zu nutzen, ist der Co-Working-Bereich das Einstiegsangebot für Gründer.
Die Teams verfügen in Summe bereits über 26 Mitarbeiter/innen-Stellen.