Personal soll verdoppelt werden – Landrat: „Bekenntnis zur Region“

Wegscheid. Seit 2012 betreibt das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) in Wegscheid eine Außenstelle. Begonnen hat man dort mit 12 Mitarbeitern, heute sind es 26. Das LKA will die Personalstärke in den nächsten Jahren nochmals verdoppeln und in Wegscheid auf bis zu 57 Stellen aufstocken. „Das ist ein Bekenntnis für die Region und das Wegscheider Land,“ so Raimund Kneidinger, der den Ausbau unterstützt.

Ab 2021 wird das Staatliche Bauamt Passau hinter dem Bestandgebäude einen Erweiterungsbau errichten, der künftig Platz für die zusätzlichen Mitarbeiter bieten soll. Darüber informierten der für die Dienststelle Wegscheid zuständige Sachgebietsleiter des Landeskriminalamts, Erster Kriminalhauptkommissar Stefan Handl, die Außenstellenleiterin Kriminalhauptkommissarin Elke Streifinger und Stellvertreterin Kriminaloberkommissarin Michaela Richter bei einem gemeinsamen Antrittsbesuch von Landrat Raimund Kneidinger und Bürgermeister Lothar Venus in der Wegscheider LKA-Dienststelle.

Kneidinger freut sich über den personellen Ausbau der Wegscheider Dienststelle und sagte wie auch der Wegscheider Bürgermeister seine Unterstützung zu. Für das Passauer Land und besonders für die Marktgemeinde Wegscheid sei die LKA-Außenstelle ein großer Gewinn. Gleichzeitig profitiere die Polizeibehörde von den ausgezeichneten Standortfaktoren, so der Landrat. „Das Landeskriminalamt in Wegscheid ist ein Musterbeispiel für Behördenverlagerungen in den ländlichen Raum, weg von den Ballungszentren,“ sagt Kneidinger. „Unsere Region hat viele Vorteile gegenüber Großstädten, vor allem hinsichtlich der Lebenshaltungskosten. Das erleichtert die Suche nach qualifiziertem Fachpersonal deutlich.“

In Wegscheid führt das Landeskriminalamt unter anderem Zuverlässigkeitsüberprüfungen im Rahmen des Aufenthaltsrechts und für gewerblich tätiges Wachpersonal durch. Mit dem zusätzlichen Personal sollen auch weitere Aufgaben nach Wegscheid verlagert werden.

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