Auszeichnung für zwei ‚Holzbetriebe‘ aus dem Landkreis FRG

Eiler Holzbau GmbH und Firma Parockinger erhalten das Prädikat „Meisterhaft“

Hinter der geschützten Wort-Bild-Marke „Meisterhaft“ steht ein Zertifizierungssystem, das klare Anforderungen an die Qualität eines Baubetriebs stellt.
Alle zwei Jahre muss diese Qualität aufs Neue bewiesen werden. Dieses Prädikat hat in der höchsten Stufe fünf Sterne. Damit werden dann besonders herausragende Leistungen in Fortbildung, Qualitätssicherung und Unternehmensführung sowie auch im Arbeitsschutz gewürdigt.

Der Hauptgeschäftsführer des Landesinnungsverbandes des bayerischen Zimmereihandwerks Alexander Habla konnte nun im Foyer des Landratsamtes in Freyung zwei Urkunden überreichen.
Im Beisein von Landrat Sebastian Gruber erhielt die Firma Parockinger, Zimmerei & Dachdeckerei aus Waldkrichen die Meisterhaft-Urkunde mit vier Sternen und die Firma Eiler Holzbau GmbH aus Ringelai konnte sich über eine Verbesserung von vier auf fünf Sternen freuen.

Hauptgeschäftsführer Alexander Habla betonte in seiner Ansprache, dass sich in Bayern über 600 Zimmerer- und Holzbaubetriebe an dem Zertifizierungssystem „Meisterhaft“ beteiligen. Die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz am Bau soll weiter gesteigert werden. Er bezeichnet diese Betriebe als Klimaschutzhandwerker, da Holz auch im verbauten Zustand CO2 speichert. Außerdem wird bei Verwendung von Holz als Baustoff kein Problemmüll produziert – und das weder bei Neubau, Umbau oder Rückbau.

Anlässlich der Urkundenübergabe für die beiden Firmen wurde im Foyer des Landratsamtes ein Klimawürfel aus Holz aufgestellt. Die Idee des Klimawürfels stammt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Der Würfel hat, wie seine Vorgänger, eine Kantenlänge von einem Meter und ein Volumen von einem Kubikmeter. Letzteres ist genau die Holzmenge, die in jeder Sekunde in den bayerischen Wäldern nachwächst. Dabei wird gleichzeitig der Atmosphäre eine Tonne Kohlendioxid entzogen und 300 Kubikmeter Sauerstoff freigesetzt.

Eine 2014 veröffentlichte Studie des Wissenschaftszentrums Straubing besagt, dass jährlich zur Erzeugung von Energie 75 Mio. Tonnen CO2 freigesetzt werden. 10 Mio. Tonnen binden unsere Wälder davon jährlich neu und 13. Mio. Tonnen CO2 werden durch die stoffliche Nutzung von Holzo jährlich gebunden.
Also bindet Holz fast einen Drittel der jährlich neu erzeugten CO2-Menge.

(Bild: Neben dem ‚Klimawürfel‘ stehen (von links) Landrat Sebastian Gruber, Christian Eiler, Josef Parockinger und Alexander Habla, Hauptgeschäftsführer des Landesinnungsverbandes – Foto: MuW/r.demont)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.