Handwerkskammer ehrt Ausbildungsbetriebe der Bundessieger im Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks

Für ihren Einsatz in der Ausbildung hat die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zwölf Betriebe aus Ostbayern geehrt. Beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks 2019 hatten deren ehemalige Lehrlinge den ersten oder zweiten Sieg auf Bundesebene erreicht und sich gegen deutschlandweite Konkurrenz in ihrem jeweiligen Beruf durchgesetzt. Von HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger und HWK-Präsident Dr. Georg Haber bekamen die Ausbilder in der Handwerkskammer in Regensburg eine Urkunde überreicht.

Ausbilder haben gesellschaftliche Bedeutung

Was alle Geehrten gewerkübergreifend verbindet, ist ihr besonderes Engagement in der Handwerksausbildung. In seiner Begrüßung verglich Jürgen Kilger die Ausbilder mit „Trainern von Spitzensportlern, die den Erfolg erst möglich machen.“ HWK-Präsident Georg Haber sprach in seiner Rede davon, wie gut das Handwerk ausgelastet sei, aber nicht ausreichend Fachkräfte zur Verfügung habe. „Auszubilden ist dabei das Mittel der Wahl.“ Die Ausbilder würden sich der Herausforderung stellen und für die Zukunft vorsorgen. „Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Jugendlichen Arbeits- und Karriereperspektiven in der Heimat finden. Sie tragen federführend dazu bei, dass der ländliche Raum nicht ausblutet“, so Haber weiter. Wer ausbilde, leiste nicht nur etwas für die Jugendlichen und die Gesellschaft, sondern steigere auch sein Image und trage zur Bestandssicherung bei. Damit übernehme jeder Ausbilder Aufgaben, die in anderen Ländern der Staat machen müsse.

Attraktivität und Chancen im Handwerk aufzeigen

Junge Leute sind am Ausbildungsmarkt umworben wie nie. „Die demografische Entwicklung sorgt für geringere Schulabgängerzahlen, der Trend zum Studium ist ungebrochen und auch die Industrie lockt mit lukrativen Ausbildungsmöglichkeiten“, so Haber weiter. Um Nachwuchskräfte zu finden, helfe ein passgenaues Ausbildungsmarketing. Die Tatsache, dass die ehemaligen Auszubildenden zu den besten Deutschlands gehören, sei dabei „ein echtes Pfund im Wettbewerb um gute Auszubildende.“

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