Der Lizenz-Trainer aus Vordereben coacht seit dieser Saison die Union Julbach in Österreich

Wer sich für den regionalen Fußball interessiert, dem ist der DFB-Stützpunkttrainer Jochen Fröschl mit Sicherheit ein Begriff. Der DFB-Elite-Jugend-Lizenz-Inhaber aus Vordereben hat bis zu dieser Saison erfolgreich die FC Tiefenbach trainiert, die er selbst in die Bezirksliga Ost geführt hatte. Für die kommende Spielzeit hat sich Fröschl einer neuen Herausforderung in unserem Nachbarland Österreich gewidmet. Die ‚Neue Woche‘ hat nachgefragt, wie es ihm in Julbach ergeht und was ihn als Trainer vorantreibt.

Herr Fröschl, Sie sind jetzt schon einige Jahre im Trainergeschäft. Wie kam es zu ihrem Debüt?

Ich bin seit dem sechsten Lebensjahr begeisterter Fußballer. Dabei hat mich schon als Spieler interessiert, wie man so ein Training richtig aufzieht. Im Jahr 2003 habe ich dann meine erste Trainerausbildung gemacht. Nachdem ich diese erfolgreich abgeschlossen hatte, begann ich als Spielertrainer beim TSV Waldkirchen II. Das war meine erste Trainerstation.

Seit diesem Jahr sind Sie Trainer der Union Julbach in Österreich. Wie geht es Ihnen bei Ihrem neuen Verein?

Ich fühle mich sehr wohl in Julbach. Der Verein ist sehr strukturiert, was meiner Arbeitsweise entgegenkommt. Auch das Team hat Qualität, wobei der Kader etwas größer sein könnte. Dies hat sich vor allem in der Anfangsphase der Saison bemerkbar gemacht. Wir hatten viele Verletzte und waren zu Beginn der Saison noch nicht in der Lage, dies zu kompensieren. Deswegen war der Start in die Saison auch sehr holprig. Was man dabei natürlich nicht vergessen darf ist, dass Julbach erst letzte Saison von der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen ist. Sich in der neuen Liga zu etablieren, ist ohnehin keine einfache Aufgabe. Die zweite Hälfte der Vorrunde lief aber deutlich besser, und wir konnten zuletzt zehn Punkte einfahren. Wichtig ist den Anschluss ans Mittelfeld zu halten und die Chance auf den direkten Klassenerhalt zu wahren.
Vor allem der Trainingseifer meines Teams ist erwähnenswert. Auch in den schwierigen Phasen, als wir gleich zum Saisonstart fünf Spiele verloren hatten, haben die Spieler alles gegeben. Durch kontinuierliche Arbeit stellte sich dann auch der Erfolg ein und die letzten Wochen arbeitete es sich sehr angenehm. Auch der Vorstand blieb sehr ruhig und besonnen. Das hat mir sehr geholfen, da ich diese Ruhe an die Mannschaft weitergeben konnte.

Arbeitet mit Leidenschaft und Akribie am Erfolg seines Teams; Lizenz-Trainer Jochen Fröschl (Foto: MuW/b.bauer)

Arbeitet mit Leidenschaft und Akribie am Erfolg seines Teams; Lizenz-Trainer Jochen Fröschl (Foto: MuW/b.bauer)

(Das ganze Interview zum Nachlesen über diesen PDF-Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 48/16)

(Titelbild: stock.adobe.com – mirpic)