MdL Gibis informiert sich bei Bürgermeister Pollak über Betriebsansiedelungen

Waldkirchen. Man hört in letzter Zeit oft vom Aufschwung des ländlichen Raumes. Doch nirgendwo anders passt diese Aussage momentan so gut wie in Waldkirchen. Zahlreiche Firmen haben sich neu angesiedelt oder erweitern ihre bestehenden Standorte, so dass der Wirtschaftsstandort Waldkirchen floriert. Aus diesem Grunde hat sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis nun ein Bild von der Lage in Waldkirchen gemacht und sich bei Bürgermeister Heinz Pollak über die gewerbliche Entwicklung in der größten Stadt des Landkreises Freyung-Grafenau informiert.

„Für die Entwicklung des ländlichen Raumes hinsichtlich Wohlstand und Attraktivität sind die Ansiedelungen oder Erweiterungen von Unternehmen, die damit zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, von entscheidender Bedeutung“, so MdL Max Gibis. „In Waldkirchen merkt man momentan deutlich, dass der ländliche Raum boomt und die Firmen hier bei hervorragenden Lebensbedingungen top qualifizierte und verlässliche Arbeitskräfte bekommen.“ Bürgermeister Heinz Pollak machte zum einen den attraktiven Standort von Waldkirchen als Mittelzentrum mit einem großen Einzugsbereich an Arbeitskräften sowie ein Stück weit auch die Bemühungen vor Ort für den momentanen Aufschwung verantwortlich. „Wir ziehen alle an einem Strang in Waldkirchen. Verlässlichkeit und Unterstützung bei allen Belangen schätzen die Firmen sehr, so dass sich viele für den Standort Waldkirchen entscheiden.“

Max Gibis (r.) zusammen mit Bürgermeister Heinz Pollak vor der Baustelle, an der der Neubau von Penninger entsteht (Foto: Büro Gibis)

Die momentane Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Nach zahlreichen Geschäftseröffnung im Innenstadtbereich sind die Leerstände von 29 auf einen einzigen Leerstand gesunken. „Darauf sind wir sehr stolz. In der aktuellen Debatte hört man oft, dass die Innenstädte revitalisiert werden müssen, um Fläche zu sparen. Wir haben in Waldkirchen keine andere Möglichkeit als neue Gewerbegebiete auszuweisen, um attraktiv zu bleiben und den Unternehmen Entwicklungschancen anbieten zu können“, so Bürgermeister Pollak. „Das Beispiel Waldkirchen zeigt deutlich, dass die Debatte um ein staatlich gelenktes Flächensparen völlig an der Realität vorbei geht“, ergänzte der Abgeordneten Max Gibis.

„Den Anfang hat der Neubau der Firma Penninger gemacht. Dafür haben wir am Ortseingang eine riesige Gewerbefläche bereitgestellt“, so Pollak. Doch überall im Stadtbereich musste die Stadt Waldkirchen weitere Gewerbeflächen ausweisen, da die vorhandenen Standorte ausgeschöpft waren. „Richtung Jandelsbrunn entsteht ein großes neues Gewerbegebiet, in dem bereits die ersten beiden Neubauten der Firamen Glas Brandl und KFZ Eisner entstehen“, erklärt der Bürgermeister, der auch auf das neue Verteilzentrum der Deutschen Post sehr stolz ist. „Das schafft jede Menge Arbeitsplätze in der Region.“

MdL Max Gibis zeigte sich von der Entwicklung in Waldkirchen überaus begeistert und versprach, weiterhin bei allen Belangen behilflich zu sein, so dass der Aufschwung des ländlichen Raumes weiter fortgesetzt werden kann.