Freyung-Grafenau. In enger Abstimmung mit Landrat Sebastian Gruber, dem Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie den Gesundheitsbehörden, haben sich die Organisatoren der Ausbildungs- und Arbeitsbörse Freyung-Grafenau dazu entschlossen, die für 10. Oktober geplante Neuauflage der Veranstaltung abzusagen. Hintergrund ist die nicht abschätzbare Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Infektionsgeschehen.

Landrat Gruber und die Organisatoren aus den Bereichen Landkreis-Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement sowie Jobcenter FRG hatten bis zuletzt gehofft, die Veranstaltung unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts doch noch durchführen zu können: „Für junge Menschen, die vor der Entscheidung stehen, welche Ausbildung die richtige ist, für allgemein Arbeitssuchende, aber auch für unsere Unternehmen und Betriebe, die auf gut qualifizierte Fachkräfte angewiesen sind, ist der direkte Kontakt, den die Ausbildungs- und Arbeitsbörse Freyung-Grafenau bietet, in den zurückliegenden Jahren immer der zielführendste Weg gewesen. Von daher bedauern wir die Absage sehr. Dennoch ist es aus heutiger Sicht die richtige und vernünftige Entscheidung, um kein unnötiges und vor allem unkalkulierbares Risiko einzugehen“, so Landrat Gruber in einer ersten Stellungnahme.

Wirtschaftsförderung, Regionalmanagement und Jobcenter haben sich als Verantwortliche darauf verständigt, um auch ein Vakuum im Informationsangebot zu verhindern, den für das Format üblichen Zwei-Jahres-Rhythmus zu verlassen, das heißt, es wird eine Neuauflage der Ausbildungs- und Arbeitsbörse Freyung-Grafenau im Herbst 2021 geben. Als mögliche Termine werden der 25.09.2021 oder der 09.10.2021 anvisiert.
Die Ausbildungs- und Arbeitsbörse Freyung-Grafenau ist eine seit 2012 im Landkreis etablierte Veranstaltung, in deren Rahmen sich rund 60 Unternehmen und Betriebe aller Branchen und Bereiche – nahezu ausschließlich aus dem Landkreis – der interessierten Öffentlichkeit mit ihren Ausbildungs- und Arbeitsplatzangeboten präsentieren. Zu der eintägigen Veranstaltung waren in der Vergangenheit jeweils rund 3.500 Besucherinnen und Besucher gekommen. Landrat Gruber sieht über die Berufsorientierung hinaus die Ausbildungs- und Arbeitsbörse gleichzeitig als „Schaufenster der Leistungsfähigkeit der Region“.

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