Anlässlich einer Bürgerversammlung im Freyunger Kurhaus wurde erklärt, warum kein Kreisverkehr in Frage kommen kann – über diesen Link kann die Präsentation eingesehen werden.

„Die Debatte über den Ausbau des gefährlichen Kreuzungsbereichs in Ort wird seit Jahren geführt. Der Freyunger Stadtrat hat einen Kreisverkehr einstimmig gefordert. Bei den Gesprächen in der Obersten Baubehörde wurde jedoch klar: Die Techniker haben aufgrund der technischen Vorschriften, an die Sie gebunden sind, keine Möglichkeit, einen Kreisverkehr zu planen.“

Zu dieser Angelegenheit wurde jetzt auch eine Petition auf dem Online-Portal openPetition gestartet:

Umbauplanungen der „Einfahrt Freyung-Süd/Ort“ in die B12 im Sinne der Kreisel-Variante fortführen.

Begründung:
Pro Kreisverkehr:
– in kurzer Zeit kostengünstig einfach realisierbar
– wesentlich geringere Flächenversiegelung
– geringe Folgekosten
– während der Bauphase geringere Auswirkungen auf den Verkehr
– übersichtlich (Senioren!)
– verkehrssicher, da geringere Geschwindigkeiten
– deshalb erfahrungsgemäß geringere Unfallgefahr
– der Verkehr wird zeitlich kaum merkbar abgebremst
– wenn der Durchmesser richtig geplant wird, können auch LKW-Fahrzeuge den Kreisel zügig passieren
– es gibt viele Kreisverkehrbeispiele in Bayern (Stand 1.1.2015: 121 auf Bundesstrassen außerhalb geschlossener Ortschaften; Auskunft Staatsregierung)

Contra Monsterknoten:
– hohe Baukosten – Steuerverschwendung (Faktor 6 zu einem Kreisel)
– hohe Folgekosten (Brückenbauwerk/Erhaltung)
– hoher Flächenverbrauch (Flächenversiegelung Faktor 5 zum Kreisverkehr; Versiegelung täglich in Bayern:ca 20 ha, Bund: ca 100ha)
– spürbar höherer Kraftstoffverbrauch, v.a. bei LKW’s
– unübersichtlich (Ortsunkundige/Touristen/Senioren!)
– da eine Wanne gebaut werden muss (Absenkung der B12), besteht die Gefahr, dass diese bei Starkregen vollläuft. Dieses Phänomen ist von ähnlichen Strassenbauwerken in Bayern bekannt.
– hohe Winterdienstkosten (Faktor 5 zum Kreisverkehr)
– Gefahr, dass LKW’s die Radien nicht schaffen, und im Winter beim Anfahren an den Steigungen (ca. 5 bis 6 m bzw. 7 %) hängen bleiben
– die Gefahr, dass weiterhin Unfälle passieren, ist vorauszusehen
Einfädeln bei erhöhter Geschwindigkeit/Toter Winkel des LKW/generell häufige Unfallursache durch Spurwechsel

– Wenn 2017 die Bundesstrassenmaut kommt wird sich der osteurop. LKW-Verkehr drastisch reduzieren. 70 % oder mehr der osteuropäischen Nutzfahrzeuge befahren die B12 im Transitverkehr kostenlos und umgehen somit die Mautgebühren auf deutschen Autobahnen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Freyung, 26.02.2016 (aktiv bis 25.04.2016)

Knapp 60 Tage hat man noch Zeit, sich mit seiner digitalen Unterschrift einzutragen. 155 Unterstützer sind bis jetzt zu verzeichnen, 133 aus dem Landkreis Freyung-Grafenau.