Die Gesamtkriminalitätsrate in Passau sinkt zwar seit ihrem Höhepunkt vor drei Jahren jährlich (Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern), dafür ist jedoch in den Nachrichten immer häufiger von Cyber-Kriminalität die Rede. Hackerangriffe und digitale Verbrechen sind die Schlagwörter in den Überschriften. Doch auch vor dem vergleichsweise „alten“ Medium „Telefon“ machen die Verbrecher nicht Halt: Die Telefonabzocke ist nach wie vor ein beliebtes Mittel der Betrüger.

Von angeblichen Verwandten kontaktiert

Gerade ältere Menschen werden häufig von angeblichen Verwandten kontaktiert, welche aus den verschiedensten Gründen Geld brauchen. Besonders perfide: Die Betrüger machen sich häufig im Vorfeld über die Lebensverhältnisse und Verwandtschaft ihrer Opfer schlau und nutzen alleinstehende, häufig einsame Menschen schamlos aus. Leider ist genau diese „Enkeltrick-Masche“ vergangene Woche in Arnstorf im Landkreis Rottal-Inn vermutlich mindestens zwei Betrügern geglückt. Eine 82-jährige Rentnerin wurde von einer weiblichen Person angerufen, welche sich als Sabine ausgegeben hat. Da im Bekanntenkreis des Opfers tatsächlich eine Frau mit diesem Namen existiert, schenkte die Rentnerin der Anruferin Vertrauen. Am Telefon bat die Anruferin um Bargeld, da sie in Passau bei der Versteigerung einer Wohnung mitbieten wolle. Um den Zuschlag zu erhalten, würde sie dringend Bargeld oder Schmuck benötigen.

Die ganze Geschichte zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link (Seite 8); ‚MEIN PASSAU‘, Ausgabe KW 13/18.