Nach Corona-Zwangspause: Auch DAV-Sektion Passau startet wieder sanft ins Programm – auch Hütten haben wieder geöffnet

Passau. „Wir gehen wieder in die Berge“, meldet sich die Sektion Passau des DAV in einem Newsletter bei ihren Mitgliedern zurück. Das ist die gute Nachricht, auch wenn sicher nicht das komplette Programm, wie Anfang des Jahres noch vorgestellt, so stattfinden kann. „Wir stecken eigentlich in der Hochsaison und wurden von Corona komplett ausgebremst. Aber die ein oder andere Tour wird bestimmt noch stattfinden“, erklärt Bernhard Pappenberger, der Geschäftsführer und Schatzmeister der DAV-Sektion Passau. Welche und wohin, darüber werden die jeweiligen Tourenführer selbst entscheiden. „Derzeit wird recherchiert, welche Touren wieder ins Programm kommen und dann entsprechend online gestellt – über die Homepage der DAV-Sektion Passau (www.alpenverein-passau.de) können sich dann unsere Mitglieder auch wieder informieren und anmelden.“

Die Lamprechtshöhle, die sektionseigene Schauhöhle im Leoganger Steinberg, ist bereits wieder geöffnet und auch die Hüttenwirte auf den Schutzhütten hatten in der vergangenen Woche alle Hände voll zu tun, ihre Hütten mit allem einzudecken, was in der Sommersaison an Lebensmitteln, Getränken und Sonstigem gebraucht wird. Und so kehrte pünktlich zur Sommersonnenwende und dem traditionellen „Feuerbrennen“ auf den Bergen wieder Leben ein in der Passauer Hütte auf dem Leoganger Steinberg und der von-Schmidt-Zabierow-Hütte auf dem Loferer Steinberg.

Zur Freude der Hüttenwirte und der Sektion wurden die Corona-Beschränkungen auch in Österreich soweit gelockert, dass der Hüttenbetrieb wieder starten kann, wenn auch noch mit gewissen Einschränkungen. So gelten die Abstandsregeln auch noch auf den Hütten, aber eine Gruppe, die zusammen unterwegs ist, kann gemeinsam an einem Tisch sitzen und auch in einem Raum übernachten. Darüber hinaus wurden in den Schlaflagern Trennwände eingebaut, damit Gäste, die nicht in einer Gruppe unterwegs sind, getrennt voneinander schlafen können.

Wichtig ist der Hinweis, dass es ohne Reservierung auf keiner Alpenvereinshütte einen Schlafplatz geben wird. Wolldecken werden übrigens grundsätzlich nicht ausgegeben, jeder Übernachtungsgast muss deshalb seinen eigenen Sommerschlafsack, Bettlaken und Kopfkissenbezug mitbringen.

Die DAV-Sektion Passau empfiehlt, sich in jedem Fall vor einer Tour in die Berge auf der Homepage des DAV (www.alpenverein.de) über die aktuellen Bedingungen zu informieren. „Auch wenn die Situation derzeit nicht einfach ist, wir wollen unseren Mitgliedern ein bestmögliches Wander- und Bergerlebnis bieten – immerhin tut es gut, wieder raus in die Berge zu können“, so Pappenberger abschließend.

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