Außenfassade wird fertiggestellt und Installationen im Innenausbau vorangetrieben

Waldkirchen. Fleißig gewerkelt wird derzeit auf der Baustelle der Berufsschule Waldkirchen. Mehr als 15 Millionen Euro investiert der Landkreis allein im ersten Bauabschnitt, in dem es im Wesentlichen um die Räume für die Aus- und Fortbildung der Dachdecker geht. Für die komplette Generalsanierung der Berufsschule Waldkirchen rechnet man mit einem Kostenvolumen von insgesamt mehr als 40 Millionen Euro. Gut angelegtes Geld, so Landrat Sebastian Gruber, denn: „Hier geht es um einen der wichtigsten Standortfaktoren unseres Landkreises, gut ausgebildete Fachkräfte.“

Ende des Jahres sollen die Dachdeckerhalle sowie die neuen Werkstätten und Klassenzimmer bezugsfertig sein und damit etwas später als ursprünglich geplant. Die Verzögerung ergibt sich aus der Tatsache, dass man wegen des Lärmschutzes den Bodenaufbau in einem Teilbereich der Halle neu ausschreiben und in der Zwischenzeit in der Halle pausieren musste. Außerdem war wegen der Einschränkungen im Rahmen der
Corona-Pandemie im Bereich der Lüftung ein Testlauf der Absaugung erst mit mehrwöchiger Verspätung möglich. Auch dies hat den Übergabetermin etwas nach hinten verschoben. Landrat Sebastian Gruber zeigt sich trotz der Verzögerungen zufrieden mit dem bisher Geschafften: „Hier entsteht nach und nach ein moderner Unterrichts- und Ausbildungskomplex, der den Berufsschulstandort Waldkirchen nachhaltig sichert und stärkt.“

Auf der Baustelle ist man derzeit dabei die Außenfassade fertig zu stellen und den gröberen Teil des Innenausbaus abzuschließen. Fassadenelemente und Fenster werden eingebaut. Rohre und elektrische Leitungen werden verlegt, eine neue, deutlich verbesserte Lüftung und Absaugung installiert, Trockenbauwände werden eingezogen. Im Bereich der ehemaligen Lagerflächen im Westen entsteht die neue Auffahrt und macht neben der Berufsschule damit Raum für einen Fahrzeugwaschplatz für die Hausmeister. Bereits angelegt sind die neuen Parkplätze im unteren Bereich der Berufsschule, der Vorplatz für die Gebäude der Schreinerwerkstätten und die entsprechende Zufahrt Nord.

Demnächst wird dann auch der neue Boden der Dachdeckerhalle – anders als ursprünglich geplant – als so genannte schwimmende, verstärkte Bodenplatte hergestellt und danach geglättet. Damit wird das Arbeiten in der Halle in vollem Umfang möglich sein, mit deutlich reduzierter Lärmbelästigung für die Schüler und Lehrer in den darunterliegenden Klassenzimmern.

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