Knaus Tabbert an der Börse notiert!

Jandelsbrunn. Das Jahr 2020 steht spätestens seit März im Zeichen von Corona. Mit der rasanten Ausbreitung des Virus wurde nicht nur die Bevölkerung auf eine große Belastungsprobe gestellt. Auch der Wirtschaft bereitet die Pandemie zunehmend Sorgen, welche sich zum Teil erst jetzt bemerkbar machen. Seit dem Lockdown haben Unternehmen mit unterbrochenen Lieferketten, verzögerten Zahlungen und Umsatzverlusten zu kämpfen – nicht so bei Knaus Tabbert, wo man weiterhin unvermindert produziert.

Wohnmobil-Branche boomt

Während bei den meisten Betrieben der Rotstift angesetzt werden muss, gibt es jedoch auch einige Ausnahmen. Knaus Tabbert aus Jandelsbrunn zählt zu diesen: Der Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller liegt mit seinen Produkten voll im Trend. Kein Wunder, denn individuelle Reisen in den „eigenen vier Wänden“ sind gerade in Zeiten einer Pandemie die beste Möglichkeit, stressfreien und vor allem sicheren Urlaub mit der Familie zu verbringen.

Während Reiseveranstalter, Hoteliers und Airlines mit den sich ständig ändernden Reisewarnungen und -verboten zu kämpfen haben, sind Camper unabhängig und können ihre Route jederzeit an die Gegebenheiten anpassen. Sie sind nicht an Hote- oder Flugreservierungen gebunden, welche im Falle einer notwendigen Stornierung nicht nur viel Ärger, sondern auch hohe Kosten verursachen können. Aus diesen Gründen sind gerade in diesem besonderen Jahr wohl viele Menschen auf den Camping-Genuss gekommen – obwohl der Trend hin zum eigenen Reisemobil schon seit Jahren messbar ist. „Wir gehen davon aus, dass der Markt in Deutschland und in Europa weiter wachsen wird“, zeigt sich Knaus Tabbert Vorstandsvorsitzender Wolfgang Speck optimistisch. Die Zahlen des Unternehmens geben ihm Recht, denn der Umsatz ist in den letzten drei Jahren durchschnittlich um fast 15 Prozent pro Jahr angestiegen.


Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 41/20.

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