MdL Eibl: „Bauen muss finanzierbar sein

Bereits seit 2018 profitieren Häuslebauer in Bayern von der Eigenheimzulage. Noch bis zum 31. Dezember 2020 können sie einen Antrag auf Eigenwohnraumförderung stellen und durchgeführte Gewerke geltend machen.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten jedoch viele Handwerksbetriebe schließen, wodurch es gerade im Innenausbau zu erheblichen Verzögerungen gekommen ist. „Wir von der FREIEN WÄHLER-Landtagsfraktion forderten bereits im Spätsommer, die Eigenheimzulage bis zum 30. Juni 2020 zu verlängern – bisher erfolglos.“, erklärt Manfred Eibl, wirtschaftspolitischer Sprecher der FREIEN-WÄHLER-Landtagsfraktion. „Bisher sind wir am Widerstand unseres Koalitionspartners gescheitert.

Doch jetzt besteht Hoffnung. Nach der erneuten Ablehnung unseres Antrags forderte die Junge Union dazu auf, das Baukindergeld des Bundes über den 31. März 2021 zur Verfügung zu stellen und auch die bayerischen Fördermöglichkeiten über die bisherige Befristung weiter auszuzahlen. Sollte unser Koalitionspartner der Jungen Union folgen, wäre das ein wichtiger erster Schritt, um junge Bauherren auch im kommenden Jahr zu entlasten.“.

Ein weiterer Schritt wäre die Abschaffung der Grunderwerbssteuer für eigengenutzte Immobilien sowie aller weiteren staatlichen Baunebenkosten. Nur, wenn Bauen in Bayern endlich schneller, einfacher und bezahlbarer wird, könne die enorme Wohnraumnachfrage der kommenden Jahre bewältigt werden, so Eibl.

×

(Anzeige)

 

×