Für Ende September ist ein Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) vorgesehen; dann würde sich zeigen, ob die für ein Atmonendlager im Gespräch stehenden Standorte in Ostbayern weiterhin im Fokus bleiben werden; dazu zählt das Fichtelgebirge, der Oberpfälzer- sowie der Bayerische Wald (mit den Gemeinden Thurmansbang und Saldenburg im Landkreis Freyung-Grafenau).

Schon seit Jahren sammelt die BGE Informationen zur Geologie in Deutschland. So soll nun am 28. September ein erster Zwischenbericht vorgestellt werden, welche Gebiete sich in Deutschland aufgrund ihrer geologischen Bedingungen ausscheiden und welche zunächst weiterhin auf der Liste bleiben sollten. Erst danach soll eine Beteiligung der Öffentlichkeit geplant sein – in der sogenannten „Fachkonferenz Teilgebiete“. Die Auftaktveranstaltung soll dafür am 17. und 18. Oktober in Kassel stattfinden.

In diesem ersten Zwischenbericht werden noch sehr viele Teilgebiete enthalten sein, die zunächst auch weiterhin untersucht werden sollen, so gehen Experten davon aus – die Rede ist von etwa 100 Gebieten. Es ist davon auszugehen, dass die ostbayerischen Granitgebiete, somit auch Thurmansbang und Saldenburg, darunter sein werden.

Bis 2031 soll ein Atommüllendlager gefunden werden

Gleichzeitig sehen die Experten es aber so, dass der ‚Granit‘ im weiteren Verlauf des Suchverfahrens noch ausscheiden wird und dadurch die betroffenen Standorte (mit Granit-Vorkommen) am Ende des Auswahlverfahrens nicht mehr berücksichtigt werden. Der Standort für das Atommüllendlager soll bis 2031 festgelegt werden.

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