Frauen haben fast jede fünfte Professur inne

Im Jahr 2018 waren an den bayerischen Hochschulen (einschließlich der Universitätskliniken) 106 699 Personen beschäftigt. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anhand vorläufiger Daten weiter mitteilt, wurde jede fünfte der 6 891 Professuren von Frauen wahrgenommen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anhand der vorläufigen Daten der Hochschulverwaltungen mitteilt, waren Anfang Dezember 2018 an den bayerischen Hochschulen (einschließlich der Universitätskliniken) 106 699 Personen (ohne 14 110 studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Über die Hälfte (54,7 Prozent) des Personals (58 386) war wissenschaftlich bzw. künstlerisch tätig, im Verwaltungsbereich arbeiteten 48 313 Menschen. Die Zahl des Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personals stieg gegenüber 2017 um 2,1 Prozent, die des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals dagegen sank geringfügig um 0,2 Prozent.

Deutlich mehr als die Hälfte des wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulpersonals (65,6 Prozent oder 38 294 Personen) waren hauptberuflich, etwa in einer Professoren-, Dozenten- oder Assistentenstelle, tätig. Im Jahr 2018 lehrten und forschten 1 408 Professorinnen und 5 483 Professoren an Bayerns Hochschulen. Die Zahl der Professuren ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 80 angestiegen.
Professorinnen lehrten und forschten vor allem in den Fächergruppen „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ (34,5 Prozent) sowie „Geisteswissenschaften“ (16,4 Prozent), Professoren in den Fächergruppen „Ingenieurwissenschaften“ (34,1 Prozent) sowie „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ (24,2 Prozent). Gut jede vierte Professorin (26,4 Prozent) hatte einen Lehrstuhl in den sogenannten MINT-Fächern („Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“).