Lalling (Lkr. Deggendorf). Lalling hat gewählt und sich in der Stichwahl für Michael Reitberger von der CSU entschieden. Um den neuen Bürgermeister im Amt willkommen zu heißen, statte der Bundestagsabgeordnete Thomas Erndl ihm einen Antrittsbesuch ab. „Ein guter und regelmäßiger Kontakt zu den Rathaus-Chefs ist die Basis für eine gewinnbringende Zusammenarbeit,“ so Erndl.

Die Gemeinde Lalling hat für die nächsten Jahre einige Investitionen geplant. Reitberger berichtet von dem Projekt, das den Ortskern umfasst. Hierbei soll das „Gasthaus Dollmaier“ so renoviert werden, dass ein Teil als Bürgersaal für bis zu 300 Personen genutzt werden kann. „Mit dem ISEK Städtebauförderungsprogramm ,Soziale Stadt´ können bis zu 80% Zuschuss beantragt werden,“ berichtet Erndl. Außerdem wird der alte Stadl zum Veranstaltungsstadl und Bürgersaal für bis zu 200 Personen umfunktioniert, welcher dann von der Öffentlichkeit gemietet werden kann. Auch eine Bücherei sowie eine Tourist-Info mit Informationen über heimische Produkte sind in den Planungen enthalten.

Zur Finanzierung der Bauvorhaben hat die Gemeinde fest mit den Gewerbesteuereinnahmen gerechnet. Nun droht durch die Corona-Pandemie ein Einbruch im Haushalt. Jedoch versichert Erndl dem Bürgermeister: „Wir unterstützen auch in Krisensituationen unsere Kommunen. Die ausfallenden Gewerbesteuereinnahmen werden zur Hälfe vom Bund und zur Hälfte vom Freistaat Bayern ausgeglichen.“

Anschließend statten Reitberger und Erndl dem Thula Wellnesshotel sowie der Firma Metallbau Lallinger einen Besuch ab. Hierbei konnte Erndl einen guten Einblick in die Lage der heimischen Wirtschaft in Folge der Corona-Pandemie gewinnen: „Besonders Familienunternehmen sind ein Markenzeichen unserer niederbayerischen Wirtschaft.“

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