Grainet. Jürgen Schano (CSU) ist seit dem 1. Mai der neue Rathaus-Chef in Grainet. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Erndl (CSU) hat sich im Zuge seiner Antrittsbesuche im Landkreis Freyung-Grafenau ein Bild vor Ort gemacht. „Der gute und individuelle Kontakt zwischen Berlin und den Bürgermeistern der ist mir sehr wichtig. Nur so kann ein gutes Miteinander in unserem Wahlkreis gelingen“, betont Erndl.

Die Gemeinde Grainet investiert nach dem Rathausneubau weiter. Auch beim Bauhof wird vieles erneuert: Tore, Fenster, Heizung und Dach. Zum Erhalt und Verbesserung der Infrastruktur steht die Sanierung der Staatsstraße 2630 im Abschnitt der Ortsdurchfahrt Grainet auf dem Plan. Unklar ist noch, wie viel die Gemeinde dabei selbst finanziell stemmen muss, da auch das Kanalnetz erneuert werden soll. Im Gespräch berichtet Schano von den weiteren anstehenden Projekten. Hierbei spielt Digitalisierung eine wichtige Rolle. Die Errichtung eines neuen Mobilfunkmastens im Ortsteil Vorderfreundorf steht unmittelbar bevor und verzögert sich nur aufgrund der Auftragsauslastung der Deutschen Telekom. Auch das Leitungswasser soll digitalisiert werden. Die rund 2500 Einwohner von Grainet erhalten schon länger Wasser aus eigener Quelle von überdurchschnittlicher Qualität. Bald sollen im Rahmen der Digitalisierung Wasserrohrbrüche schneller lokalisierbar werden.

Damit die Kommune auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt, plant Schano eine Erweiterung des Gewerbegebiets Nähe Bauhofes. „Nur mit einer soliden Wirtschaft, sowie wohnortsnahen Arbeitsplätzen kann Grainet als Gemeinde attraktiv für junge Familien bleiben“, pflichtet Erndl bei.

Derzeit ist ja Energie in aller Munde und so überlegt auch Grainet gerade einen neuen Arbeitsposten eines „Klima-Kümmerer“ zu schaffen. Zu den Tätigkeitsbereichen zählen unter anderem die Erstellung von Energieausweisen für kommunale Einrichtungen, oder die Prüfung für energieeffiziente Umbaukonzepte. So soll beispielsweise die Beleuchtung im Gemeindegebiet Zug um Zug, u.a. im Bauhof auf LED umgestellt werden. Auch gehört der Ausstieg vom Öl und hin zu regionalen nachwachsenden Rohstoffen zum Tätigkeitsfeld eine Kümmerers.

Für Jürgen Schano ist der Arbeitsposten eine große Chance, die Kommune in Sachen Energie und Nachhaltigkeit für die Zukunft zu rüsten!

Bei einer erfolgreichen Bewerbung kann die auf zwei Jahre befristete Stelle ein Fördersatz von 100 Prozent gewährt werden. „Die Arbeitsstelle eines „Klima-Kümmerers“ für kommunale Gebäude bringt nur Positives mit sich. Durch eine Förderung des Bundes kann das Bewusstsein für die wichtigen Themen Klima und Nachhaltigkeit in der Gemeinde noch besser geprägt werden“, ergänzt MdB Thomas Erndl.

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