Heimatforscher Gerhard Pscheidt blickt im Rahmen von „400 Jahre Herzogsreut“ auf die Geschichte des Dorfes

Herzogsreut. Mit einer gewissen Anzahl von Zuhörern, einem gut gefüllten Wirtssaal, hätten die Verantwortlichen der Veranstaltungsreihe „400 Jahre Herzogsreut“ gerechnet. Doch dass so viele Interessierte dem Vortrag von Heimatforscher Gerhard Pscheidt lauschen möchten, überraschte das Vereinsforum um Christian Schuster doch ein bisschen.
Knapp 170 Dörfler hatten am vergangenen Samstagabend den Weg ins Gasthaus „Zur Alten Post“ gefunden, um mehr über die Geschichte ihres Dorfes zu erfahren. Der ehemalige Leiter des Vermessungsamtes Freyung, Gerhard Pscheidt, der sich in der vergangenen Zeit viel mit dem Ort am Haidel beschäftigt hatte, blickte nicht nur auf die von vielen Hindernissen geprägte 400-jährige Geschichte Herzogsreuts, sondern erklärte auch die Historie derjenigen Häuser, die bereits seit Gründung das Ortsbild prägen.

Heimatforscher Gerhard Pscheidt aus Zwiesel beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Geschichte des Dorfes Herzogsreut (Foto: H. Weigerstorfer)

Insgesamt zeigten sich die Verantwortlichen ob des sehr erfolgreichen Startes der Veranstaltungsreihe „400 Jahre Herzogsreut“ zufrieden. Deshalb freut man sich schon jetzt auf die weiteren Höhepunkte. Weiterhin ist auch der historische Ortskalender bei Christian Schuster (0170 7317175) bestellbar.
Und terminlich geht es am 24. März 2018 weiter: Dann wird – wiederum im Wirtssaal – der Film „Die Leute von Feichtenreut“ von Autor Hannes Burger, der unter anderem in Herzogsreut gedreht worden ist, gezeigt. „Wir freuen uns, dass unser erster Programmpunkt einen so breiten Zuspruch erfahren hat“, freut sich Christian Schuster. „Wir hoffen nun, dass auch die kommenden Abende gut besucht sein werden.“

(Titelbild: Proppenvoller Wirtssaal: Rund 170 interessierte Zuhörer lauschten dem Vortrag von Gerhard Pscheidt – Foto: H. Weigerstorfer)

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