Ausstellung zum Pionier der Wildnis-Gebiete bis 21. Juni

Ludwigsthal. Die Idee, Wildnis unter staatlichen Schutz zu stellen, ist knapp 100 Jahre alt. 1922 schlug der deutschstämmige Forstwissenschaftler Aldo Leopold dem US Forest Service die Einrichtung von Wildnis-Gebieten vor. Dort sollten ursprüngliche Natur und Menschen zusammenfinden können – allerdings, anders als in Nationalparken, ohne die Annehmlichkeiten von Autos und Gebäuden.

Was ist aus dieser Idee geworden? Die Ausstellung: „Wildnis Entdecken – Aldo Leopold und die Folgen“ zeigt die historische Entwicklung der Wildnis-Idee und wie Wildnis auch außerhalb Nationalparks, in der Kulturlandschaft, ja selbst in privaten Gärten und öffentlichen Anlagen umgesetzt wird.

Die Wechselausstellung ist noch bis 21. Juni kostenlos im Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal zu sehen. Die Einrichtung des Nationalparks Bayerischer Wald hat derzeit täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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