Des einen Freud, des anderen Leid: Diskussionen über die Lindenhöhe III in Hutthurm

Hutthurm. Dass es bereits während der Erschließung des neuen Baugebiets „Lindenhöhe III“ Ärger gibt, hätte Hutthurms Bürgermeister Hermann Baumann vermutlich nicht gedacht. Die Rede ist von „Flächenverbrauch“ und „Freunderlwirtschaft“.

Dabei begann alles ganz harmonisch. Da sich jede Ortschaft nach Landesplanung von innen nach außen entwickeln sollte, wollte man in Hutthurm an die bereits bestehende Bebauung der Lindenhöhe I und II sowie des Baugebiets „Bayerwaldblick“ andocken. In Hutthurms „Traumlage“ wurde somit mit einer Gesamtinvestition von rund 4,3 Mio. Euro das Baugebiet „Lindenhöhe III“ ausgeschrieben. Die 61 zu vergebenden Parzellen waren im Nu weg. Bei der ruhigen und idyllischen Lage mit Rundumblick über die Ilz nach Ruderting und Richtung Büchlberg ist dies den künftigen „Häuslebauern“ auch nicht zu verdenken.

Mit dem Hausbau bereits begonnen

Bis Juni 2018 soll das Wohnbaugebiet erschlossen sein, alle Versorgungsleitungen verlegt und die benötigten Straßen gebaut und geteert sein. Geplant war beim obligatorischen Spatenstich vor rund drei Wochen, dass Ende Juni 2018 mit den ersten Hausbauten begonnen werden kann.
Nun fällt jedoch auf, dass bereits jetzt, im September 2017, ein Grundstücksbesitzer begonnen hat, sein Eigenheim zu bauen. Dass es sich hierbei um den Sohn des Bürgermeisters selbst handelt, ist einigen Hutthurmern ein Dorn im Auge und führt zu Unverständnis. Ebenfalls wird von den Gegnern des neuen Baugebiets Linidenhöhe III von „Flächenverbrauch“ gesprochen.

Die ganze Story zum Nachlesen über diesen PDF-Link (Seite 6); ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 38/17.

(Bild: Dass in der Lindenhöhe III bereits gebaut wird, bevor die Erschließung abgeschlossen ist, sorgt in der Gemeinde Hutthurm für Ärger – Foto: MuW/k.krueckl)

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