Malteser erinnern an die Sicherheit des Hausnotrufes

Passau. Zum Internationalen Tag der Älteren Menschen am 1. Oktober erinnern die Malteser daran, des es für Senioren zahlreiche Unterstützungs- und Hilfsangebote gibt, die es ihnen ermöglichen, möglichst lange und sicher in den eigenen vier Wänden zu leben. Eines davon ist das Hausnotruf-System, mit dessen Hilfe im Notfall sofort eine Sprechverbindung „nach draußen“ hergestellt werden kann.

„Mit der richtigen Hilfe ist ein selbstbestimmter Lebensabend auch mit Beeinträchtigungen möglich“, betont Bärbel Sigl, Leiterin der Sozialen Dienste der Malteser. Das Hausnotrufgerät hilft, wenn sich ein Teilnehmer in einer Notlage befindet. Dann genügt ein Knopfdruck und die Verbindung zur Hausnotrufzentrale wird hergestellt. Hier sind Tag und Nacht erfahrene Mitarbeiter im Einsatz, die die Notrufe entgegennehmen und sofort die notwendigen Rettungsmaßnahmen einleiten.

Damit der Hilferuf von jedem Punkt der Wohnung aus und auch in einem gewissen Umkreis möglich ist, bekommt jeder Teilnehmer zusätzlich zum eigentlichen Hausnotruf-Gerät einem wasserdichten „Funkfinger“ in Form einer Halskette oder einer Armbanduhr. „Der Funkfinger gibt hilfebedürftigen Menschen noch mehr Sicherheit“, weiß Bärbel Sigl aus jahrelanger Erfahrung. Im Laufe der Zeit hätte sich das Wissen um dieses Hilfsmittel immer mehr verbreitet. Sie hofft aber, dass immer noch mehr Menschen auf das Angebot aufmerksam werden.

Mit einem Druck auf das Hausnotruf-Gerät kann der Notruf ausgelöst werden (Foto: Malteser)

Eine Besonderheit ist der Soziale Hintergrunddienst (SHGD), den in dieser Form in der Region nur die Malteser anbieten, und zwar flächendeckend fast in der gesamten Diözese Passau. Zum Teil abgedeckt durch eigene Mitarbeiter, zum Teil in Kooperation mit Pflegediensten bedeutet er eine zusätzliche Absicherung auch für die Teilnehmer, die keine Angehörigen, Nachbarn oder Bekannten haben, die im Notfall helfen können.

Der Mitarbeiter des SHGD hat einen Schlüssel, ist speziell in Erster Hilfe geschult und hat natürlich auch eine Erste-Hilfe-Ausrüstung vor Ort mit dabei. Nachdem er sich ein Bild von der Situation gemacht hat, leistet er selbst Hilfe und/oder leitet alle notwendigen weiteren Maßnahmen ein, die die Situation erfordern.

Die monatlichen Kosten für den Hausnotruf können bei einem Pflegegrad zum großen Teil von der Pflegekasse erstattet werden. Weitere Informationen zum Hausnotruf der Malteser gibt es unter Tel. 0851/95666-14 oder E- Mail hausnotruf.passau@malteser.org

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