Zur Planung der traditionellen Maikundgebung am Tag der Arbeit auf der Maidult trafen sich Gewerkschafts- und Kirchenvertreter im Café Duftleben. Der Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Wendelin Hegedüsch, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag, wo Gewerkschaften und Kirchenverbände gemeinsam agieren.

Anschließend wurde die Aufgabenliste für den Tag der Arbeit abgearbeitet. DGB-Regionssekretär Markus Zaglmann präsentierte die offiziellen Plakate mit dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“. Hegedüsch erklärte die diesjährige Thematik rund um das Motto: „Am 1. Mai demonstrieren wir für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken.“ Der Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), Franz Schollerer, betonte das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Nicht nur im Gottesdienst, sondern auch auf anderen besonderen Anlässen sollten soziale Themen angesprochen werden. Der Tag der Arbeit eigne sich daher bestens für Reden, die zum Nachdenken anregen. „Auch diesmal haben wir wieder ein buntes Programm auf die Beine stellen können“, kündigte Zaglmann an. Neben einem überkonfessionellen Grußwort zum arbeitsfreien Sonntag wird vom Siemens-Betriebsrat aus Ruhstorf der angekündigte Stellenabbau thematisiert. Darüber hinaus wird es eine gewerkschaftliche Jugendaktion der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geben. Der diesjährige Hauptredner ist Hubert Thiermeyer, ver.di-Landesfachbereichsleiter Handel aus München. Er wird die Situation der vielen im Verkauf tätigen Beschäftigten beleuchten. Im Rahmen der Maikundgebung werden Gewerkschafter, Kirchenvertreter und Politiker gemeinsam für mehr Solidarität im Alltag werben. Beginn ist am 1. Mai um 10 Uhr, diesmal im Karlstetter’s Festzelt.

(Mitteilung, Deutscher Gewerkschaftsbund Region Niederbayern)

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